BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Energie sparen

Noch immer wird viel wertvolle Energie sinnlos verschwendet. Damit muss Schluss sein. Denn damit die Energieversorgung auf Basis der Erneuerbaren Energien vollständig gelingt, müssen wir mindestens die Hälfte des derzeitigen Primärenergieverbrauchs einsparen.

Schlüssel für Klimaschutz und Energiewende

Ein Faultier hängt an einem Ast. Faultiere haben ein cleveres Energie- und Wärmesparkonzept. Auch wir Menschen können viel Energie im Haushalt, im Betrieb oder am Arbeitsplatz einsparen.  (seaphotoart / fotolia.com)

Energiesparen ist neben dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energie  und der deutlichen Steigerung der Energieeffizienz eine wichtige Voraussetzung, um ambitionierte Klimaschutzziele zu erreichen.
Um einen angemessenen Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise zu leisten, muss auch Baden-Württemberg seinen Primärenergieverbrauch bis 2035 halbieren. Damit das langfristige Ziel erreichbar bleibt, muss schon heute Schluss sein mit unnötiger Energieverschwendung. Die technischen Möglichkeiten für mehr Energieeffizienz und Energieeinsparungen sind vorhanden. Egal ob bei elektrischen Geräten, in Gebäuden oder in industriellen Fertigungsprozessen – die vorhandenen Einsparpotenziale sind enorm.

Bislang setzt der Staat beim Energiesparen häufig auf Freiwilligkeit. Förderprogramme für Energieeffizienzmaßnahmen sollen einen Anreiz für die Verbraucher*innen bieten. Dieses Vorgehen ist an sich gut,  bewirkt bei relativ geringen Energiekosten allerdings wenig. Auch die bisher relativ niedrige CO2-Bepreisung sorgt bisher nicht für ein Umdenken. Daher braucht es verstärkt gesetzliche Vorgaben, die einen verbindlichen Rahmen setzen.

Energiesparen im Alltag

Energiesparen ist nicht nur bei Strom und Wärme wichtig: Der Mobilitätsbereich ist in Baden-Württemberg für rund ein Drittel des Energieverbrauchs verantwortlich. Und in nahezu allen Produkten, die wir konsumieren, steckt ein zusätzlicher Energieaufwand für Rohstoffgewinnung, Herstellung, Recycling und Entsorgung. Ein Wandel in unserem Mobilitäts- und Konsumverhalten  kann somit erheblich zum Energieeinsparen beitragen.

Anstatt auf Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit zu setzen, geht der Trend jedoch immer stärker zu „Wegwerfprodukten“ mit relativ kurzer Lebensdauer. 2021 trat in der EU das Recht auf Reparatur in Kraft. Dies ist ein wichtiger Durchbruch hin zu längeren Lebensdauern von Produkten. Auch eine Verlängerung von Gewährleistungszeiten könnte in dieselbe Richtung wirken.

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Ansprechpartner Umwelt und Energie

Fritz Mielert

Umweltschutzreferent
E-Mail schreiben Tel.: (0711) 620306-16

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