Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren. 

OK
BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Sonnenenergie

Der BUND setzt sich für einen schnellen Ausbau der Solarenergie ein, vor allem für den Ausbau auf Dächern, Fassaden und versiegelten Flächen.

Strom und Wärme aus Sonnen-Energie

Die Sonne spiegelt sich in einer blauen Solaranlage. Mit ihren solarthermischen Anlagen leisten bereits viele tausend Bürger*innen einen wertvollen Beitrag zur Energiewende.  (bit.it / photocase.de )

Der Südwesten der Republik hat mit vielen Sonnenstunden gute Voraussetzungen für die Nutzung der Solarenergie. In den letzten Jahren ist Zahl der Solaranlagen auch dank der Vergütung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) deutlich gestiegen. Schon heute liegt die Photovoltaik in Baden-Württemberg auf Platz 1 unter den Erneuerbaren Stromquellen. Dennoch gibt es da deutlich Luft nach oben. Auf vielen Dächern, Fassaden und versiegelten Flächen gibt es noch viele freie Nutzungsmöglichkeiten.

Solarenergie lohnt sich

Mit ihren solarthermischen Anlagen, zur Warmwasserbereitung und Unterstützung der Heizung oder der eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, leisten bereits viele Tausend Bürger*innen einen wertvollen Beitrag zur Energiewende. Der BUND setzt sich dafür ein, die Nutzung der Sonnenenergie rasch auszubauen.

Photovoltaik-Anlagen lohnen sich insbesondere dann, wenn man einen Teil des Stroms selbst nutzt und somit den Stromkauf beim Energieversorger einsparen kann. Eine solarthermische Anlage macht den*die Eigentümer*in unabhängig, da sie ohne Brennstoff und damit ohne Kosten warmes Wasser produziert.

Solaranlagen auf Acker und Wiese

Ebenso ist es möglich, Photovoltaik-Anlagen auf Acker und Wiesenflächen sowie ehemaligen Deponien zu errichten. Die Stromerzeugungs-Kosten dieser Anlagen sind geringer als bei Dachanlagen. Jedoch können hier Nutzungskonkurrenz mit der Landwirtschaft und Konflikte mit dem Natur- und Artenschutz auftreten. Der BUND spricht sich deshalb dafür aus, Solaranlagen bevorzugt auf Dachflächen zu errichten. Solarstrom aus Freiflächenanlagen sollte in erster Linie auf bereits genutzten und vorbelasteten Flächen wie Industriebrachen, Deponien oder Parkplätzen erfolgen. In ökologisch besonders wertvollen Gebieten wie Nationalparks, Naturschutzgebieten oder Kernzonen von Biosphärengebieten sollten generell keine Freiflächen-Anlagen gebaut werden.

In Baden-Württemberg ist es seit 2017 möglich, in begrenztem Umfang Photovoltaik-Anlagen auch auf Äckern und Wiesen zu errichten.


In weiten Teilen Baden-Württembergs können aufgrund einer Landesverordnung auf Acker- und Wiesenflächen Freiflächensolaranlagen errichtet werden. Um Konflikte zwischen Solarenergienutzung und Natur- und Artenschutz zu vermeiden fordert der BUND gemeinsam mit anderen Umweltverbänden von der Landesregierung einheitliche Vorgaben für die Planungsbehörden.

Daher hat der BUND gemeinsam mit anderen Umweltverbänden Vorschläge für einen behördlichen „Leitfaden Freiflächen-Solaranlagen“ erarbeitet. 

Newsletter abonnieren!

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich zur Kenntnis genommen.

Ansprechpartner Umwelt und Energie

Fritz Mielert

Umweltschutzreferent
E-Mail schreiben Tel.: (0711) 620306-16

Kommunen, Solar aufs Dach!

Blick auf Dächer mit Solar.  (Christiane Beder)

Helfen Sie uns bei der Suche: Auf welchen öffentlichen Gebäuden gibt es Solarzellen und wo geht noch was? Mitmachen und regsitrieren!

Leitfaden Freiflächen-Solaranlagen

BUND-Bestellkorb