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BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Atomausstieg

Noch bis Ende 2022 bleibt das Atomkraftwerk Neckarwestheim am Netz. Der Atomausstieg muss schneller kommen. Denn jeden Tag besteht die Gefahr eines atomaren Unfalls, auf den der Katastrophenschutz unzureichend vorbereitet ist.

Peter Lustig wirbt mit einem Anti-Atombutton für das Abschalten der AKWs BUND fordert: Der Atomausstieg muss im Grundgesetz verankert werden und sofort erfolgen.  (Angela Koch / BUND BW)

Atomkraftwerke sofort abschalten!

Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima wurden im März 2011 in Deutschland acht Atomkraftwerke endgültig vom Netz genommen. Die verbliebenen AKW folgen stufenweise bis Ende 2022. Eines der letzten wird das AKW Neckarwestheim II sein, der Reaktor in Philippsburg soll 2019 stillgelegt werden. Der Ausstieg aus der Atomkraft muss jedoch sofort erfolgen. Hierfür muss der Atomausstieg im Grundgesetz verankert werden, damit möglichen Diskussionen um längere Laufzeiten der Atomkraftwerke ein Riegel vorgeschoben ist.

Unzureichend sind die Katastrophenschutzpläne um die Atomkraftwerke herum. Weder Tschernobyl noch Fukushima haben die Behörden dazu veranlasst, beispielsweise die Evakuierungszonen auszuweiten. Die Behörden drücken sich vor der Verantwortung.

Milliardengrab Atomkraft

Entgegen vieler Behauptungen ist Deutschland nicht das einzige Land, das sich von der gefährlichen Technologie verabschiedet. Auch andere Länder – wie die Schweiz und Italien – haben die Pläne für AKW-Neubauprojekte aufgegeben. Weltweit betrachtet nimmt die Zahl der AKW seit Jahren ab. Die wenigen Neubauten erweisen sich als Milliardengräber – beispielsweise die Atomreaktoren Olkiluoto in Finnland oder Flamenville in Frankreich. Andere wie Hinkley Point in England sollen hochsubventioniert werden.

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Ansprechpartner Umwelt und Energie

Fritz Mielert

Umweltschutzreferent
E-Mail schreiben Tel.: (0711) 620306-16

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