Der BUND präsentiert gute Beispiele für eine nachhaltige Mobilität auf dem Land.
(Bayerische Oberlandbahn GmbH)
Mehr als zwei Drittel der Landesfläche in Baden-Württemberg ist ländlicher Raum; hier leben aber nur circa 30 Prozent der Bevölkerung. Ländliche Regionen verlieren seit Jahren Einwohner, die Nahversorgung wird schlechter, Behörden und Schulen konzentrieren sich auf immer weniger zentrale Standorte. Wie lässt sich unter solchen Rahmenbedingungen auch auf dem Land eine nachhaltige Mobilität sichern und zugleich die Abhängigkeit vom Auto reduzieren? Bus und Bahn haben im dünn besiedelten ländlichen Raum eher einen schweren Stand. Der BUND zeigt, wie es auch hier gehen könnte. Denn bundesweit gibt es bereits viele Kommunen und Regionen, die kreativ mit den Schwierigkeiten der nachhaltigen Mobilität im ländlichen Raum umgehen.
Vorbildliche Beispiele aus ganz Deutschland
In der Broschüre „Nachhaltig mobil im ländlichen Raum“ hat der BUND 24 besonders spannende Beispiele ausfindig gemacht, die zeigen, dass Mobilität in ländlichen Gebieten auch im Einklang mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten gelingen kann. Bereits im Erscheinungsjahr 2015 gab es viele Ideen vom rollenden Supermarkt bis zum Mitfahrservice, die das belegen – sofern der politische Wille vorhanden war.


