5.000 Aktive sind in Baden-Württemberg für den BUND im Einsatz.
(Christoph Schramm
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BUND BW)
An einem sonnigen Samstagmorgen im November trafen sich über 20 BUND-Aktive, um 42 Setzlinge der Donauschwarzpappel entlang der Großen Lauter einzupflanzen. Der seltene Baum galt in Baden-Württemberg als beinahe ausgestorben. Die Baumart ist sehr wichtig für die Artenvielfalt. Über 1.000 Stecklinge haben die Aktiven des BUND Ehingen (Alb-Donau-Kreis) mit einer örtlichen Baumschule bislang geschnitten, gepflanzt und verkauft. Was Aktive wie Angela Scheffold, Hubert Dangelmaier, Margit Braunger oder Birgit Scheiger antreibt und verbindet? – Die Liebe zur Natur, die Freude mit Gleichgesinnten, was auf die Beine zu stellen und der Wunsch etwas Gutes zu schaffen. In ganz Baden-Württemberg sind jedes Jahr über 5.000 Aktive für den BUND im Einsatz.
Ist die Donauschwarzpappel einmal groß und ausgewachsen, bietet sie vielen Tierarten einen wichtigen Lebensraum und Nahrungsquelle – über 200 Schmetterlings- und viele Käferarten, Fledermäuse und Vögel profitieren von der heimischen Pappel. Der Baum des Jahres 2006 galt in Baden-Württemberg als beinahe ausgestorben. Es gab von der an der Donau heimischen Pappelart nur noch sieben sehr alte Bäume, die der BUND-Aktive Karl-Heinz Frey 2012 in den Wäldern an Donau und Iller bei Ulm nach intensiver Suche ausfindig gemacht hatte. Mit einer örtlichen Baumschule haben die Aktiven des BUND Ehingen seitdem über 1.000 Stecklinge geschnitten, gepflanzt oder verkauft.
Den Stein ins Rollen gebracht hatte Angela Scheffold. Beim BUND ist sie seit über 40 Jahren aktiv. Die 62-jährige Naturschützerin hat ihr Herzblut in die Wiederansiedlung der heimischen Pappelart gesteckt. Auslöser für ihr Engagement war damals die leichtfertige Zerstörung von Lebensräumen in der Region. „Es wurden einfach überall Streuobstbäume gerodet. Jedes Jahr im Herbst gab es Fällungen. Das war wirklich kaum zu ertragen. Da habe ich mit dem BUND nach Flächen gesucht, um sie zu kaufen und selbst naturnah zu bewirtschaften“, erinnert sich Scheffold.
Beim BUND habe sie ein Zuhause und viele Menschen auf gleicher Wellenlänge und mit gleichen Interessen gefunden. „Ein Projekt mit Gleichgesinnten anzugehen und gemeinsam etwas zu verändern, ist das Größte für mich. Daraus haben sich auch echte Freundschaften entwickelt“, berichtet Scheffold, während sie nummerierte Setzlinge an die Ehrenamtlichen austeilt. Damit die Pappeln sich gut befruchten können, ist es wichtig, dass weibliche und männliche Setzlinge abwechselnd in Windrichtung gepflanzt werden.
BUND Ehingen – seit 38 Jahren aktiv für den Naturschutz
Mit 23 Jahren wurde Angela Scheffold, gelernte Bankkauffrau, zur Vorsitzenden des BUND Ehingen gewählt. Sie hat das Amt seitdem inne und neben Job und Familie stets weitergeführt. Rund 20 Aktive engagieren sich heute beim BUND Ehingen. Die Wiederansiedlung der Donauschwarzpappel ist derzeit eines der wichtigsten Projekte der Ortsgruppe und zieht Menschen aller Altersgruppen an. Ansonsten kümmert sich die Gruppe um den Schutz von Streuobstwiesen oder die Biotopvernetzung. Interessierte und neue Aktive können auch eigene Projekte initiieren: „Wir sind offen für neue Menschen und Themen. Jede*r kann ein Projekt angehen und umsetzen. Die, die schon länger dabei sind, stehen den Frischlingen mit Rat und Tat beiseite.“
5.000 Aktive sind Herz und Hand des Verbandes
Der BUND Ehingen gehört wie 250 weitere lokale BUND-Gruppen zum Landesverband Baden-Württemberg, der sich seit über 55 Jahren für den Erhalt von Lebensräumen und einer lebenswerten Zukunft, reine Luft, sauberes Wasser, für Klima- und Artenschutz einsetzt. In ganz Baden-Württemberg sind jedes Jahr 5.000 ehrenamtliche Helfer*innen mit über 400.000 freiwilligen Arbeitsstunden für den BUND im Einsatz. Sie sind Herz und Hand des Verbandes.
Schmetterlinge beobachten, Wiesen mähen und abtragen, Klimaschutz-Aktionen oder Pflanzungen seltener und fast ausgestorbener Pflanzen und Bäume – die Mitmach-Möglichkeiten beim BUND sind vielfältig. Auch Interessierte an allgemeinen Vereinstätigkeiten wie Mitgliederbetreuungen, Finanzen oder technische Betreuung von PCs und Arbeitsgeräten sind willkommen. Vorkenntnisse sind meist nicht nötig. Alles Wissenswerte vermitteln gerne die, die schon länger dabei sind.
Mit Beharrlichkeit und Engagement zum Ziel
Auch Verhandlungsgeschick und Durchhaltevermögen sind Fähigkeiten, die Aktive beim BUND lernen und verbessern können. Regierungspräsidium, staatliches Forstamt, verschiedene Eigentümer von Wiesen, Wald und Weiden, Schäfer oder Landwirt*innen – um die zahlreichen Genehmigungen für das Pappel-Projekt zu bekommen, musste Scheffold mit vielen verschiedenen Menschen und Institutionen verhandeln und sie für das Projekt begeistern.
Auch Hubert Dangelmaier engagiert sich seit einem Vierteljahrhundert beharrlich für die Natur. Für den 62-Jährigen ist ehrenamtliches Engagement grundlegend: „Ehrenamtliche sind die Basis der Gesellschaft und der Motor für Veränderung. Ohne ehrenamtliches Engagement würde die Demokratie nicht funktionieren. Es muss Menschen geben, die aus Überzeugung handeln und ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen.“
Engagement in Deutschland
Die statistischen Daten belegen Dangelmaiers Einschätzung. Ohne den freiwilligen Einsatz würden viele Naturschutz-Projekte schlicht nicht existieren. Im Jahr 2020 haben sich 17 Millionen Menschen in Deutschland ehrenamtlich engagiert. Die meisten davon im Sport (16,3%), Bildung (9,1%) oder Kultur und Musik (9%). 3,5 Prozent haben sich für den Naturschutz eingesetzt.
Dangelmaier engagiert sich seit den 1980er-Jahren beim BUND. Er war wütend darüber, dass Flüsse leichtfertig begradigt und in Beton gelegt wurden und natürliche Lebensräume und Kulturlandschaften zerstört. Für ihn hat Engagement auch viel mit Verantwortung für die kommenden Generationen zu tun: "Mir ist es wichtig, dass die Jüngeren und die, die nach uns kommen, gute Lebensvoraussetzungen vorfinden. Daher geht es mir bei der Pflanzaktion heute nicht nur um die Wiederansiedlung der Donauschwarzpappel, sondern auch darum, dass wir überhaupt Bäume pflanzen – für den Klimaschutz“, erläutert Dangelmaier und hebt mit einem Spaten ein Erdloch für den ersten Setzling aus.
Integration und Naturschutz
Birgit Scheiger setzt hier das erste junge Bäumchen hinein, bedeckt es mit feinkrümeliger Erde von einem Maulwurfshügel und freut sich: „Schön, dass heute so viele Leute mitmachen. Es ist toll zu sehen, dass sich so viele Menschen für die Donauschwarzpappel interessieren und sich für die Natur einsetzen.“ Die 63-Jährige engagiert sich seit 20 Jahren beim BUND. Neben dem Einsatz für Natur und Umwelt erkennt sie auch die soziale Bedeutung von BUND-Aktionen: "Wichtig ist für mich, dass die Naturschutz-Projekte auch soziale Projekt sind. Wir hatten beispielsweise eines mit Geflüchteten. Dadurch sensibilisieren wir nicht nur viele neue Menschen für den Naturschutz, sondern unsere Projekte wirken auch integrativ."
Auch für Margit Braunger ist die Einbindung aller Menschen in das Vereinsleben ein Herzensthema. Beim BUND wachsen die Aktiven meist schnell zu einer starken Gemeinschaft zusammen. "Für Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen ist es oft schwer, einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Beim BUND finden sie einen solchen Platz. Durch das Engagement in der Gruppe entsteht ein Wir-Gefühl und das tut gut“, sagt Braunger, während sie mit Hanfseilen den zarten Setzling an den Metallzaun bindet und so vor Unwetter schützt. Die 56-jährige ist seit acht Jahren beim BUND aktiv und neben der Pflanzung von Donauschwarzpappeln mäht sie für den BUND auch Streuobstwiesen oder hilft bei der Apfelernte.
Geschafft: Kurz vor Sonnenuntergang haben die BUND-Aktiven alle Setzlinge eingepflanzt. Die jungen Donauschwarzpappeln haben nun alles bekommen, was sie brauchen: einen guten Standort am Wasser, nährstoffreiche Erde, Schutz gegen Wind und den Biber. Angela Scheffold schätzt, dass so 90 Prozent der gesetzten Stecklinge durchkommen werden. Zum Schluss werden die Setzlinge mit einem GPS-Gerät registriert und markiert: „Im Frühjahr kehren wir zurück, um die Bäumchen von wild wuchernden Brennnesseln, Disteln und Brombeeren zu befreien. Und im Sommer, um sie zu gießen. Dafür suchen wir immer engagierte Pat*innen. Wir freuen uns auf jede*n neue*n Aktive*n und auch passive Mitglieder, die uns ideell und finanziell unterstützen“, so Scheffold.
Über den BUND:
In Baden-Württemberg engagiert sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) seit mehr als 55 Jahren für den Erhalt einer lebenswerten Zukunft, für Natur, reine Luft, sauberes Wasser und gesunde Lebensmittel. Rund 95.000 Unterstützer*innen ermöglichen das. Die Arbeit seiner mehr als 5.000 ehrenamtlich aktiven Mitglieder ist Herz und Hand des Verbandes. Unsere Themenschwerpunkte sind Klimaschutz, Insektenschutz, Biotopvernetzung und Nachhaltigkeit. In 24 Landkreisen gibt es einen BUND-Kreisverband. In mehr als 200 Städten und Gemeinden einen Ortsverband. Die Schwerpunkte unterscheiden sich von Gruppe zu Gruppe.
Der BUND in Zahlen:
- 400.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden pro Jahr
- 5.000 Aktive, davon 2.000 im praktischen Naturschutz, 1.000 in Umweltbildung und Nachhaltigkeit, 1.000 in Kommunalpolitik und Planungsbegleitung, 1.000 bearbeiten Umweltthemen oder machen andere Sachen
- über 250 BUND-Gruppen in Baden-Württemberg
- 150 Kinder-Gruppen
- 29 hauptamtlich besetzte Geschäftsstellen von BUND und BUNDjugend
- 15 Gruppen der BUNDjugend
- 2 BUND-Hochschulgruppen
Weitere Informationen:
- Schwarzpappelprojekt BUND Ehingen
- BUND-Ortsgruppe Ehingen
- BUND-Gruppe finden
- Aktiv werden
- Bundesozialministerium (2017): Freiwilligen Engagement in Deutschland. Zusammenfassung der zentralen Aussagen des vierten deutschen Freiwilligensurveys.
- Statista 2020: Ehrenamt in Deutschland
Kontakt für Rückfragen:
- Angela Scheffold, Vorsitzende BUND Ehingen, A.Scheffold(at)t-online.de, 0163 – 777 20 61
- Thomas Giesinger, Ehrenamts-Koordinator des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e.V., thomas.gieisinger(at)bund.net, 07732 – 150 7 26
In letzter Minute: Die Rettung der Donauschwarzpappel
(für Infos, bitte auf das Foto klicken)
Vor der Donau-Kanalisierung Ende des 19. Jahrhunderts gehörte die Schwarzpappel in jeden Auenwald. Dann galten sie als beinahe ausgestorben. Quasi in letzter Minute hat der BUND Ehingen die wenigen noch existierenden Exemplare gerettet. Karl-Heinz Frey hatte sich 2012 auf die Suche nach Schwarzpappel in den Wäldern an Donau und Iller bei Ulm gemacht und wenige kranke, alte und schwache Exemplare aufgespürt. Aus deren Setzlingen hat der BUND in Zusammenarbeit mit einer örtlichen Baumschule bislang 1.000 Stecklinge gewonnen, gepflanzt, gepflegt und verkauft. In den nächsten zwei Jahren sollen 500 weitere dazu kommen.
Seit 2013 setzen sich BUND-Aktive für die heimische Pappelart ein. Wie hier bei einer Pflanzaktion im November 2021 bei Unterwilzingen. Die Donauschwarzpappel hat bestimmte Ansprüche an ihren Lebensraum. Da sie viel Licht und nährstoff- und wasserreiche Böden benötigen, wächst die Baumart entlang von Fluss- und Bachläufen.
(Christoph Schramm
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BUND BW)
Über 20 BUND-Aktive haben sich an einem kalten Novembermorgen zusammengefunden, um 42 Setzlinge entlang der Großen Lauter einzupflanzen.
(Christoph Schramm
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BUND BW)
Vorab waren schon einige Aktive unterwegs, um die Stellen mit weißen Stäben zu markieren, an denen die Bäumchen eingepflanzt werden sollten.
Wichtig war dabei, folgendes zu beachten: Die Bäume müssen in nahe am Wasser und in unmittelbarer Nähe zueinanderstehen, damit später die Befruchtung gelingen kann. Denn die Schwarzpappeln sind zweihäusig- Das heißt, es gibt weibliche und männliche Exemplare. Zur Bildung keimfähiger Samen dürfen diese nicht zu weit auseinander stehen.
(Christoph Schramm
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BUND BW)
Ihren Namen verdankt sie ihrer dunklen Netzborke. 2006 war sie Baum des Jahres. Die Schwarzpappel oder Populus nigra – so lautet ihr wissenschaftlicher Name – ist sehr wichtig für die Artenvielfalt. Wie Eiche und Weide gehört sie zu den wichtigsten Nahrungsbäumen. Viele Käferarten, über 200 Schmetterlingsarten und Vögel profitieren von dem Baum. Auch Biber finden den Baum lecker. Bis zu 300 Jahre alt und 30 Meter hoch kann die heimische Donauschwarzpappel werden.
(Annette Schellenberg)
Angela Scheffold, Vorsitzende des BUND Ehingen, hat 2012 den Stein ins Rollen gebracht. Sie überzeugte eine Baumschule, Naturschützer*innen, Ortsvorsteher, Bürgermeister, Försterinnen und Schäfer von der Bedeutung der Donauschwarzpappel und dem BUND-Projekt und holte alle mit ins Boot. 42 Stecklinge, alle nummeriert und gekennzeichnet, haben die BUND-Aktiven an diesem Samstag Anfang November am Ufer der Großen Lauter eingepflanzt. Scheffold rechnet damit, dass es 90 Prozent der Bäumchen schaffen werden.
(Christoph Schramm
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BUND BW)
Nach einer Einweisung legen der BUND-Aktive Hubert Dangelmaier und der Schäfer Josef Falch los und heben für jeden Setzling ein etwa 20 Zentimeter tiefes Loch aus. Die Löcher stehen etwa einen halben Meter vom Ufer der Lauter.
(Angela Koch
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BUND BW)
Die Aktiven streuen sehr feine Erde von Maulwurfshügeln über die Setzlinge ...
(Angela Koch
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BUND BW)
Den etwa einen Meter großen Setzling fixieren BUND-Aktive an einem Holzpfahl. So kommt das Bäumchen in den ersten Jahren gut durch Stürme und Unwetter.
(Achim Mattenschlager
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BUND BW)
Der Biber findet Schwarzpappeln sehr lecker. Um die kleinen Pflänzchen vor dem Biss zu schützen, werden die Pappeln mit einem Metallzaun geschützt.
(Christoph Schramm
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BUND BW)
Jedes einzelne der jungen Bäumchen bekommt solch einen Biber-Schutz. Der Metallzaun ist auf 20 Jahre angelegt und wird dann vergrößert.
(Christoph Schramm
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BUND BW)
Jana Slave vom Regionalverband Donau-Iller gießt den ersten gesetzten Baum. Sie gibt Spaziergänger*innen den Tipp, dass während der trockenen Sommermonate jede*r das Bäumchen gießen kann.
(Christoph Schramm
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BUND BW)
Die BUND-Aktiven Hubert Dangelmaier und Margit Braunger binden die kleinen Setzlinge mit einem Hanfseil ein. Die Holzpfähle wurden zuvor mit Sprühfarbe markiert. So finden die Aktiven die Bäumchen im kommenden Frühjahr wieder, auch wenn sie von Brennnesseln, Brombeeren und anderen Gewächsen umwuchert werden. Da Schwarzpappeln lichtliebende Bäume sind, befreien die Aktiven die Bäumchen regelmäßig vor dem konkurrierenden Kraut bis diese etwa eineinhalb Meter groß sind.
(Christoph Schramm
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BUND BW)
Jedes Bäumchen wird markiert und mit einer Nummer versehen. Anschließend erfassen Jana Slave und Angela Scheffold die nummerierten Bäume per GPS und auf einer Landkarte.
(Christoph Schramm
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BUND BW)
Doppelt hält besser. Der Standort von jeder Pappel wird einmal per GPS und einmal auf einer Karte erfasst.
(Angela Koch
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BUND BW)
Geschafft: Kurz vor Sonnenuntergang haben die BUND-Aktiven alle 42 Setzlinge eingepflanzt, angebunden, mit einem Zaun geschützt und auf einer Karte und mit GPS erfasst. Im kommenden Frühjahr werden sie zu ihnen zurückkehren, sie von wild wuchernden Gewächsen befreien und im Sommer regelmäßig gießen. Etwa zwei Jahre lang kümmern sich die BUND-Paten um ihre Bäumchen. So kommen voraussichtlich 90 Prozent der Bäume durch.
(Christoph Schramm
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BUND BW)


