Am 8. März 2026 ist Landtagswahl. Wie stehen die Parteien zu wichtigen Zukunftsfragen? Gemeinsam mit dem NABU hat der BUND Baden-Württemberg die Parteien, die laut aktuellen Umfragen Aussicht auf Sitze im Landtag haben, befragt. Wir haben die AfD bewusst nicht befragt, weil ihre Haltung unvereinbar mit unseren Grundsätzen ist.
Lesen Sie hier, was diese auf unsere Fragen zum Thema "Flächenschutz" geantwortet haben:
Flächenschutz
Grüne: Ja.
CDU: Nein. Wir wollen den Flächenverbrauch durch Innenentwicklung, Baulücken- und Brachflächennutzung, gezielte Entsiegelung und Förderung von Renaturierungsmaßnahmen reduzieren - unabhängig von den Notwendigkeiten im Verkehrsbereich.
SPD: Keine Angabe. Beim Straßenbau gilt für uns: Sanierung vor Ausbau, Erhalt vor Neubau. Unser Fokus liegt auf der Modernisierung von Brücken, Tunneln und Straßen. So sichern wir Mobilität, ohne unnötig neue Flächen zu versiegeln.
FDP: Nein. Der Logistik- und Wirtschaftsstandort muss leistungsfähig und attraktiv sein.
Linke: Ja.
Grüne: Wir setzen uns für die schnellstmögliche Erreichung der sogenannten Netto-Null ein! Wichtiger als diese ambitionierte Zielgröße sind für uns aber die Förderung einer Umbaukultur, Innenraumverdichtung und die Steigerung der Flächeneffizienz.
CDU: Nein. Eine starre Obergrenze widerspricht der kommunalen Planungshoheit. Wir setzen auf bewussten Umgang mit Fläche durch Verdichtung, Nach- und Umnutzung.
SPD: Keine Angabe. Große und effektivere Anstrengungen bei der Reduzierung des Flächenverbrauchs sind unumgänglich. Auch eine Netto-Null ist erstrebenswert. Jedoch sind uns hier konkrete Instrumente und Erfolge wichtiger als feste Ziele, die dann nicht erreichbar sind.
FDP: Nein.
Linke: Ja. Netto-Null 2030.


