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BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Tag des Energiesparens: „Ohne Energiesparen keine Energiewende und kein Klimaschutz“

04. März 2019 | Klima und Energie (BW), Nachhaltigkeit

BUND gibt Tipps zum Energiesparen - Förderprogramme und ordnungsrechtliche Maßnahmen sind unumgänglich

Die Broschüre "Energiespartipps: Wärme, Strom, Einkauf, Mobilität" enthält viele Kniffe und Hilfestellungen zur Verringerung des eigenen Energiebedarfs.  (suze / photocase.de)

Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie viel Energie wir im Haushalt unnötig verbrauchen. Dabei kann Energiesparen ganz einfach sein. Egal ob Wärme-, Stromverbrauch, beim Einkauf oder der Mobilität - es gibt viele Möglichkeiten. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel. Der BUND Baden-Württemberg hat eine Broschüre mit vielen guten Tipps zum Energiesparen erstellt. Von der Landespolitik fordert der Umweltverband ordnungsrechtliche Maßnahmen, für stärkeres Energiesparen in privaten Haushalten, Unternehmen und Verwaltung.

„Ohne Energiesparen keine Energiewende. Wenn wir nicht anfangen, Energie effizient zu nutzen und konsequent Energie zu sparen, werden Energiewende und Klimaschutz nicht gelingen“, sagt Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin des BUND Baden-Württemberg. „Wir müssen unsere Energieversorgung in den nächsten Jahren weitgehend auf Erneuerbare Energien umstellen. Das gelingt uns aber nur, wenn wir gleichzeitig den derzeitigen Energieverbrauch mehr als halbieren und so neuen zusätzlichen Strombedarf, beispielsweise durch die Elektromobilität, weitgehend ausgleichen.“

Energie sparen und Geldbeutel schonen

Umdenken macht Sinn: Denn schon durch kleine Änderungen können wir den Energieverbrauch im Alltag senken. Ein Haushalt kann seine jährliche Stromrechnung deutlich verringern, in dem er energiesparende LED-Lampen verwendet. Im Stand-by-Betrieb verbrauchen elektrische Geräte weiterhin Strom. Dies lässt sich durch Steckdosenleisten mit Kippschalter ganz einfach stoppen.

Beim Kauf von neuen Geräten lohnt sich der Blick auf das Energieeffizienzlabel. Preislich spielen LED-Leuchtmittel mittlerweile in der gleichen Liga wie die weitgehend abgeschafften Glüh- und Halogenlampen. „Viele private Haushalte nutzen ihr Einsparpotenzial nicht aus. Egal ob Wärme-, Stromverbrauch, Einkauf oder Mobilität – Energiesparen kann ganz einfach sein. Einen Anfang kann jede*r Einzelne*r mit einfachen Maßnahmen machen. Beispielsweise, indem man die Steckerleisten elektrischer Geräte ausschaltet, das Licht löscht, wenn man aus dem Raum geht, energiesparende LED-Lampen nutzt und häufiger zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Bus und Bahn statt mit dem Auto unterwegs ist“, sagt die BUND-Landesgeschäftsführerin.

Das Land muss klare Vorgaben machen

Ziel der Landesregierung ist, den Energieverbrauch bis 2020 um 16 Prozent gegenüber 2010 zu senken. Bis 2050 sogar um 49 Prozent. „Das Einsparziel bis 2020 werden wir voraussichtlich weit verfehlen. Die aktuellen Zahlen für 2016 sprechen von nur zwei Prozent Einsparung. Von der Landesregierung fordern wir  verbindliche Vorgaben zur Sanierung, sowie Zielvorgaben und vor allem Kontrollmechanismen zum Erfolgsnachweis für Modernisierungsmaßnahmen im Gebäudebestand.

BUND-Broschüre mit guten Tipps

„Je weniger Energie verbraucht wird, desto besser für Klima, Umwelt und Geldbeutel. Viele gute Tipps haben wir in der Broschüre ´Energiespartipps: Wärme, Strom, Einkauf, Mobilität` des BUND Baden-Württemberg zusammengetragen“, so die Landesgeschäftsführerin. In der 36-seitigen Broschüre finden sich einfache, alltagstaugliche und überraschende Spartipps und Tricks für jeden und jede. Die Broschüre kann kostenlos heruntergeladen oder bei der BUND-Service GmbH bestellt werden.

Weitere Informationen:

  • Die Broschüre ´Energiespartipps: Wärme, Strom, Konsum, Mobilität` kann hier herunter geladen werden. Oder bei der BUND-Service GmbH bestellt werden: Mühlbachstr. 2, 78315 Radolfzell, bund.service-gmbh(at)bund.net

Kontakt für Rückfragen:

  • Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e. V., sylvia.pilarsky-grosch(at)bund.net, 0172 – 83 44 294

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