Vögel lassen sich an einer Futterstelle besser beobachten.
(Cornelia Arens
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klickfaszination.de)
Billiges Vogelfutter aus Osteuropa ist häufig mit den Samen der ''Ambrosia-Pflanze" versetzt. Ihre Pollen sind aggressiv und lösen verstärkt Allergien aus. Wer im Herbst Früchte und Samen sammelt, vermeidet deren Einfuhr und Verbreitung und spart die Verpackung und den Transport des fertigen Futters für den Handel.
Welches Futter für welche Vogelart?
- Für Amsel und Wacholderdrossel: Beeren von Weißdorn, Holunder, Sanddorn, Eberesche und Schlehe.
- Grünfink, Sperlinge und Dompfaff: Körner verschiedener Getreidesorten, Samen von Gräsern, Kletten, Brennnesseln, Disteln, Ampfer und Löwenzahn,
- Sonnenblumenkerne, Kürbissamen, Bucheckern sowie Wal- und Haselnüsse.
- Blau- und Kohlmeisen: sowohl Beeren als auch Körner.
Was sollte ich beim Sammeln beachten?
- Früchte nicht in der Nähe von Straßen oder frisch gespritzten Feldern sammeln.
- Nicht alles abernten, da den Vögeln sonst die natürliche Nahrungsquelle vor Ort verloren geht.
- Beeren entweder einfrieren oder über mehrere Tage auf einem Kachelofen oder Heizkörper trocknen. Das getrocknete Vogelfutter ist fertig, wenn sich die Beeren wie zähes Leder anfühlen und sie keine feuchten Stellen mehr aufweisen.
- In einem einfachen Leinenbeutel kühl und trocken aufbewahren für besonders lange Haltbarkeit.
Generell gilt: Bei der Vogelfütterung sollte man maßvoll und sachgerecht vorgehen. Erst wenn die natürlichen Nahrungsquellen für Vögel knapp werden – also bei einer dauerhaft geschlossenen Schneedecke und anhaltendem Frost – sollte das Futter ausgestreut werden.


