Landtag verpasst Chance

05. Februar 2026 | Artenschutz (BW), BUND Baden-Württemberg (BW), Naturschutz, Naturschutzpolitik (BW)

BUND: Kein klares Signal für den Artenschutz

Anlässlich der heutigen Entscheidung im Landtag, den Biber und die Saatkrähe nicht ins Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) aufzunehmen, kommentiert Martin Bachhofer, Landesgeschäftsführer BUND Baden-Württemberg:

„Es hätte ein wichtiges Signal des Landtags sein können, dass er sich heute gegen die Aufnahme von Biber und Saatkrähe ins JWMG entschieden hat. Der jetzt getroffene Beschluss der Regierungsparteien konterkariert diese Entscheidung. Der Landtag fordert die Landesregierung darin auf, den Irrweg der Allgemeinverfügungen weiterzugehen, die den Abschuss von Bibern und Saatkrähen ohne Ausnahmegenehmigungen ermöglichen.

Dabei formuliert die Wissenschaft sehr deutlich: Bejagung löst keine Konflikte und heimische Wildtiere wie Biber und Saatkrähe haben einen wertvollen Nutzen – auch für uns Menschen.
Deshalb setzt der BUND dazu ein Zeichen: Wir starten am 6. Februar eine Petition gegen das geplante leichtere Töten von Bibern im Rahmen der neuen Biber-Verordnung der Landesregierung.“

 

Mehr Informationen: 

 

Kontakt für Rückfragen: 

  • Martin Bachhofer, Landesgeschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, Martin.Bachhofer(at)bund-bawue.de, 0711 620306-13
  • Ramona Fritz, Referentin für Presse- & Öffentlichkeitsarbeit des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, Ramona.Fritz(at)bund-bawue.de, 0711 620306-17

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