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BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Ökologische Perioden-Produkte

23. Mai 2019 | BUND, BUND Baden-Württemberg (BW), Nachhaltigkeit, Suffizienz, Umweltbildung (BW)

Zum Tag der Menstruation am 28. Mai haben wir für alle Frauen ein paar kleine Tipps rund um eine ökologische Monatshygiene.

Wenn es um die Monatsblutung geht, kann Frau auf verschiedene alternative Produkte zurückgreifen.  (Julia Ellerbrock / www.bund-bw.de)

Weltweit verbrauchen alle Frauen zusammen 45 Milliarden Tampons und Binden pro Jahr! Jede Frau benutzt demnach bis zu 17.000 Tampons und Binden in ihrem Leben. Das knabbert nicht nur am Geldbeutel, sondern auch am Umweltkonto und kann sogar die Gesundheit gefährden.

Gesundheitsbedenklich …

Viele Tampons und Binden bestehen aus Baumwolle. Baumwolle ist die am meisten mit Pestiziden belastete Pflanze. Auch bei der Herstellung  kommt viel Chemie zum Einsatz. Außerdem wurden bereits giftige Weichmacher in Hygieneartikel nachgewiesen. Und das kann in diesem intimen und sehr empfindlichen Bereich gefährlich werden. Die giftige Chemie kann im  Körper das toxische Schocksyndrom auslösen – TSS- umgangssprachlich auch als „Tamponkrankheit“ bezeichnet. Im schlimmsten Fall kann das sogar tödlich enden!

… und ein Ressourcenfresser!

Die Herstellung der Binden und Tampons aus Baumwolle verschlingt sehr viel Wasser. Tampons bestehen aus Zellulose, die aus Holz gewonnen wird. Oft stammt das aus illegalem Holzschlag aus Übersee. Lange Transportwege verschlechtern die Öko-Bilanz noch mehr.

Alternativen?  Na klar!

Frau kann auf verschiedene Alternativen zurückgreifen. Zum Beispiel können sie sich Einlagen aus Stoff nähen.
Oder Sie greifen zur immer beliebter werdenden Menstruationstasse. Diese funktioniert im Prinzip wie ein Tampon. Nur wird das Monatsblut nicht aufgesaugt, sondern aufgefangen. Die Tassen bestehen aus Silikon und kann bis zu 10 Jahre lang verwendet werden. Somit sind die Kosten von 15 bis 25 Euro leicht wieder drin. Und pro Frau landen 17.000 Tampons weniger auf dem Müllberg. 

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