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BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Feinstaubalarm: Luft in Stuttgart wird immer schlechter

21. Januar 2016 | Mobilität

Die Feinstaubwerte sind in der Landeshauptstadt Stuttgart bis Mittwoch (20. Januar 2016) trotz Feinstaubalarm enorm gestiegen. Der BUND fordert Fahrverbote noch vor 2018 einzuführen und die Verbote über die Kennzeichen zu regeln

Die Feinstaubwerte sind in der Landeshauptstadt Stuttgart bis Mittwoch (20. Januar 2016) trotz Feinstaubalarm enorm gestiegen. Bereits Montag wurde der Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter an der Messstation Neckartor mit 89 Mikrogramm deutlich überschritten. Dienstag schnellte der Wert auf 141 Mikrogramm. Aufgrund der anhaltenden austauscharmen Wetterlage im Stuttgarter Talkessel ist mit einem weiteren Ansteigen der Feinstaubwerte bis zum Wochenende zu rechnen.

„Bei diesen hohen Feinstaubwerten ist die Gesundheit Tausender Menschen gefährdet, die im Stuttgarter Talkessel wohnen und arbeiten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) drängt darauf, den Grenzwert bei Feinstaub wegen der großen Gesundheitsgefahr auf 25 Mikrogramm zu senken. Die Stuttgarter Werte übertreffen diesen Wert um das Vielfache“, sagt Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin des BUND in Baden-Württemberg.

Prinzip Freiwilligkeit fruchtet nicht

Der BUND fordert, nicht bis 2018 zu warten bis eventuell verbindliche Luftreinhaltemaßnahmen ergriffen werden. „Schon nach zwei bis drei Feinstaubalarmen hat man genug Erfahrung und Daten gesammelt, um zu bewerten, ob das Prinzip Freiwilligkeit funktioniert. Wenn dies nicht fruchtet, und danach sieht es im Augenblick sehr aus, muss der Schalter in Richtung Verbote umgehend umgelegt werden“, fordert Pilarsky-Grosch.


Gerhard Pfeifer, BUND-Regionalgeschäftsführer in Stuttgart fordert: „Insbesondere Fahrverbote an einem Tag für gerade und am Folgetag für ungerade Autonummern, ist eine schnell umsetzbare und gut praktikable Maßnahme. Was in europäischen Großstädten wie Rom und Paris machbar ist, sollte auch in Stuttgart machbar sein. Die Fahrverbotskontrollen können dann die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer weitgehend selbst erledigen.“

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