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BUND Landesverband
Baden-Württemberg

BUND-Infotag: BUND-Projekte im Fokus

29. Juli 2016 | Mobilität, Energiewende, Naturschutz

Der BUND Baden-Württemberg zählt mit rund 90.000 Mitgliedern und Förderern zu den größten Umweltverbänden in Baden-Württemberg. Am Freitag (29. Juli) hat er den Jahresbericht vorgelegt und aktuelle Projekte unter die Lupe genommen.

Der BUND Baden-Württemberg zählt mit rund 90.000 Mitgliedern und Förderern zu den größten Umweltverbänden in Baden-Württemberg.  (Miklas Hahn/ BUND Baden-Württemberg)

Der BUND Baden-Württemberg zählt mit rund 90.000 Mitgliedern und Förderern zu den größten Umweltverbänden in Baden-Württemberg. Am Freitag (29. Juli) hat er den Jahresbericht vorgelegt und aktuelle Projekte unter die Lupe genommen.

1. Mindelsee: Natur schützen

Der BUND Baden-Württemberg betreut seit über 40 Jahren das Mindelsee-Gebiet. Der Mindelsee gehört mit seinen seltenen Pflanzen- und gefährdeten Tierarten wie Orchideen, Enzianen oder der Moorente zu den artenreichsten Landschaften in Baden-Württemberg und ist Teil des europäischen Schutzgebietssystems Natura 2000. Der BUND betreut die Landschaftspflege und berät die Landwirtschaft bezüglich Mahd oder Beweidung mit Schafen, Rindern und Ziegen. Zudem erfasst der Umweltverband die hier lebenden Pflanzen- und Tierarten wissenschaftlich, um den Erfolg der Pflegemaßnahmen zu prüfen und anzupassen.

„Die langjährigen Schutzbemühungen und die Kooperation mit Land- und Forstwirtschaft, Kommunen und Wissenschaftlern haben sich bewährt. Nur weil wir alle an einem Strang ziehen, konnten wir gute Lösungen für die positive Entwicklung des Schutzgebietes erzielen“, sagt Kai-Steffen Frank, Projektleiter der Schutzgebietsbetreuung Mindelsee.

  • Weitere Infos und Kontakt hier

  • Weiterlesen: Der Schatz im Mindelsee, Seite 1, Seite 2, BUNDmagazin 2/2012

2. Windenergie und Artenschutz möglich machen

Der BUND Baden-Württemberg unterstützt das Ziel der Landesregierung, die Stromerzeugung aus Windenergie auszubauen. Jedoch sind bei Planungs- und Genehmigungsverfahren Natur- und Artenschutz zu berücksichtigen. Für die fachliche Auseinandersetzung bei Konflikten bietet der BUND mit dem NABU durch das Projekt „Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz“ Informationen und Schulungen. 2016 werden Themen wie Solar-Freiflächenanlagen oder auch der Um- und Ausbau der Stromverteilnetze in den Fokus rücken.

Das novellierte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wirkt schon jetzt auf den Ausbau der Windenergie und den Naturschutz. „Die ab 2017 geltende Umstellung auf Ausschreibungsverfahren führt zum Bemühen der Projektierer noch in diesem Jahr die Baugenehmigungen für ihre Vorhaben zu erhalten. Durch den Zeitdruck wird es nicht einfacher, in Konflikten mit dem Natur- und Artenschutz akzeptable Lösungen zu finden“, sagt Franz Pöter, Umweltschutzreferent der BUND in Baden-Württemberg.

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  • Weiterlesen: Praxisbeispiele Windenergie & Artenschutz: Erfolgreiche, Erfolg versprechende und innovative Ansätze, 2015, hier.

3. Verkehr: Stuttgart muss endlich aufatmen

Luftreinhaltung und saubere Luft im Stuttgarter Talkessel werden für den BUND in den kommenden Jahren zentrale Themen sein. Der Umweltschutzverband erarbeitet Strategien zur Verringerung der Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung und speist diese in die  politische Diskussion in Baden-Württemberg ein. „Es müssen konkrete verkehrsplanerische Maßnahmen zur Verringerung des Autoverkehrs um 20 Prozent entwickelt werden, damit Stuttgart endlich wieder bessere Luft atmen kann“, so Klaus-Peter Gussfeld, Verkehrsreferent beim Umweltverband.

Für das Großprojekt Stuttgart 21 zeigt der Umweltschutzverband im Positionspapier „Abspecken und besser werden“ konkrete Wege aus der finanziellen Krise.Kontakt für Rückfragen

Weitere Informationen:

  • Das Positionspapier zu Stuttgart 21 hier

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