BUND-Aktion zur StopCETATTIP-Demo

17. September 2016 | Wirtschaft

Keine Freiheit für Gentechnik! BUND-Aktive protestieren für den Erhalt für hohe Standards im Umwelt- und Verbraucherschutz.

Zum Auftakt der Großdemonstration gegen CETA und TTIP haben heute BUND-Aktive mit menschengroßen Genmaiskolben sowie Lobbyisten aus Industrie und Politik gegen die geplanten Freihandelsabkommen demonstriert. Mit der Aktion möchte der BUND Baden-Württemberg zeigen, dass die EU-Gesetzgebung zu Gentechnik und andere europäische Umweltstandards durch die Abkommen bedroht sind.

Der BUND befürchtet, dass die Gentech-Lobby CETA und TTIP als Mittel benutzen, die in der EU geltenden Regeln zur Gentechnik aufzuweichen. Die EU-Gesetzgebung für Gentech-Pflanzen ist weitaus strenger als in Kanada und den USA. Die EU-Kommission hat bei CETA weitgehende Zugeständnisse gemacht, die es künftig ermöglichen würden, die EU-Gesetzgebung zu Gentechnik auszuhebeln. Und das obwohl rund 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher keine Gentechnik auf ihren Tellern möchte.

Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND in Baden-Württemberg: „CETA und TTIP öffnen die Tore zu gentechnisch manipulierten Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Genmais. Der Anteil der Gentech-Fläche an der Gesamtackerfläche liegt in Kanada bei 27 Prozent, in Europa bei 0,1 Prozent. Damit das in Europa so bleibt, müssen wir CETA und TTIP verhindern. Es steht viel auf dem Spiel, wofür die Zivilgesellschaft in Deutschland und Europa lange gekämpft hat.“

Kontakt für Rückfragen:

  • Angela Koch, Referentin für Öffentlichkeits- und Pressearbeit BUND Baden-Württemberg, E-Mail: angela.koch(at)bund.net, mobil (0176) 24043107

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