Schon gewusst: Moore sind Kraftpakete in Sachen Klimaschutz!
"Sie binden pro Hektar mehr Kohlenstoff als Wälder und wirken dadurch als natürliche Kohlenstoffsenken. Entwässerte Moore setzen dagegen CO2 frei." (1)
"Sie binden pro Hektar mehr Kohlenstoff als Wälder und wirken dadurch als natürliche Kohlenstoffsenken. Entwässerte Moore setzen dagegen CO2 frei." (1)
Besonders ehemalige Moorflächen eignen sich sehr gut zur Wiedervernässung.
In unserer jetzigen Zeit ist der "Wandel der Landschaft" gut bei Wiedervernässungs-Projekten zu beobachten.
Dieser Prozess ist verglichen mit anderen "Sukzessions"-Prozessen verhältnismäßig schnell.
In Baden Württemberg gibt es über 45.000 Hektar Moorfläche. (2)
Davon ist jedoch nur ein Bruchteil intakt.
Die Landesregierung hat sich als Ziel gesetzt bis 2040 Klimaneutral zu sein. Da die entwässerten Moore weiterhin CO² freigeben, ist es zwingend notwendig diese wiederzuvernässen.
Dies bedeutet:
"Bis 2030 sollen 4.200 ha, bis 2040 die gesamte Fläche (45.000 ha) wiedervernässt werden. Davon sind auch die Bodenseeregion und der Hegau betroffen. Flächen im Landkreis Konstanz zählen zu den großen Niedermooren in Baden-Württemberg." (1)
In unserer Region gibt es mehrere Gebiete, die sich für eine Wiedervernässung anbieten. Ein Beispiel ist das NSG Weitenried bei Steißlingen (Stadt Singen).
Feuchtgebiet im NSG Segete
(Tamara Glasbrenner
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BUND BW)
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