Dieses Projekt ensteht in einer engen Abstimmung mit dem RP Freiburg.
Verschiedene Beweidungs-Arten
Schafe
- für viele Lebensräume geeignet
- fressen selektiv (suchen sich nur die leckeren Pflanzen aus)
- kommen auch gut auf mageren Standorten zurecht
„Giftiger Zahn“
- fressen selektiv (suchen sich nur die leckeren Pflanzen aus)
- Verbiss sehr tief
„Goldener Tritt“
- geringe Trittbelastung
- begünstigt untergrasreichere Bestände
- schonen Grünlandnarbe (Bsp. Deich)
- in der Regel eine eher gleichmäßige Verteilung
Generell:
Je vielfältiger und mosaikartiger diese verteilt sind, umso vielfältiger ist auch der Pflanzenbestand.
Ziegen
- für viele Lebensräume geeignet
- fressen selektiv (suchen sich nur die leckeren Pflanzen aus)
- besonders an Standorten mit hoher Verbuschung vom Vorteil
- fressen selektiv (suchen sich nur die leckeren Pflanzen aus: gerne junge Gehölze)
- Verbiss sehr tief
„Goldener Tritt"
- geringe Trittbelastung
- begünstigt untergrasreichere Bestände
- schonen Grünlandnarbe
- in der Regel eine eher gleichmäßige Verteilung
Generell:
Je vielfältiger und mosaikartiger diese verteilt sind, umso vielfältiger ist auch der Pflanzenbestand.
Rinder
- für viele Lebensräume geeignet
- fressen wenig selektiv (essen fast alle Pflanzen)
- reißen die Pflanzenbüschel mit der Zunge ab
- kaum Kahlfraß
- schonendste Beweidung für die Pflanzen (da diese nicht so tief, wie bei Schafen und Ziegen abgefressen werden)
- schädigt gemiedene Pflanzen
- besonders an Hanglagen: Trittschäden möglich
„ein einziges Rind pro Jahr produziert rund 10 Tonnen Dung, der wiederum als Nahrungsgrundlage für 100 Kilogramm Insekten dient, aus denen wiederum 10-50 Kilogramm Wirbeltierbiomasse (z.B. Vögel) entstehen können“ (1)
(1) https://herbertnickel.de/themen/biotopmanagement-extensive-beweidung/
Generell:
Je vielfältiger und mosaikartiger diese verteilt sind, umso vielfältiger ist auch der Pflanzenbestand.
Pferde
- für verschiedene Lebensräume geeignet
- gut an Standorten an denen offene Bodenstellen erwünscht sind
- fressen wenig selektiv (essen fast alle Pflanzen)
- offene Bodenstellen sehr wahrscheinlich
Generell:
Je vielfältiger und mosaikartiger diese verteilt sind, umso vielfältiger ist auch der Pflanzenbestand.
Heckrinder
(Finn Klessmann
/
BUND BW)
Themen der Station
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