Dieses Projekt ensteht in einer engen Abstimmung mit dem RP Freiburg.
Neophyten-Bekämpfung
Springkraut Abtransport
(Frederik Lalla
/
BUND BW)
Damit sich die Neophyten* nicht unkontrolliert ausbreiten und unsere heimischen Pflanzen verdrängen, müssen diese bekämpft werden.
Dies geschieht durch eine passende Mahd auf den Flächen.
In den Randbereichen muss jedoch häufig nachgearbeitet werden. Dies kann händisch durch "rausziehen" der Pflanzen samt Wurzeln geschehen oder durch das Abschneiden mit Freischneidern.
Wieso sind invasive Neophyten* eine Gefahr?
Viele Tiere haben sich an unsere heimischen Pflanzen angepasst. Fehlen diese, finden manche unserer heimischen Insekten keine Nahrung mehr und werden auch verschwinden.
Invasive Neophyten, welche hier im NSG "Dohlen im Wald" bekämpft werden müssen:
Begriffserklärung
Alle Pflanzen, die nach der Entdeckung Amerikas im Jahre 1492 nach Mitteleuropa gelangt sind, werden als Neophyten bezeichnet. Das sind etwa 12.000. Davon haben sich aber nur etwa 100 Pflanzen so "eingebürgert", dass sie als Teil unserer heimischen Flora angesehen werden.(1)
Darunter zählen die Pflanzen-Arten, welche sich besonders stark in unserer Landschaft ausbreiten können.
Invasive Arten können heimische Arten verdrängen:
Sie treten in Konkurrenz um Lebensraum und Ressourcen und können dadurch andere Arten oder ganze Artengemeinschaften verdrängen.
(So wurde z.B. die einheimische Bibernell-Rose durch die neophytische Kartoffel-Rose in den Dünen Norddeutschlands verdrängt.)
Invasive Arten können auch die Standortbedingungen und damit ökologische Kreisläufe verändern.
Weniger offensichtlich und nur mit Labormethoden nachweisbar sind Einkreuzungen der Gene von Neophyten in einheimische Arten. (1)
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