- Aufgabe -
Schau dich um. Wie viele Habitatbäume* kannst du von deinem Standort sehen?
(Tipp: schau dir die Bedeutung der Försterzeichen hierunter an)
Exkurs: Wald rund um "Dohlen im Wald"
Baumkronen
(Finn Klessmann
/
BUND BW)
In einem Teil des Waldes wurde durch den zuständigen Förster im Winter 2024/2025 ein "Bundesförderprogramm: Klimaangepasstes Waldmanagement" durchgeführt.
Dazu gehört unter anderem auch die Ausweisung von Habitatbäumen*.
Nomenklatur von forstlichen Zeichen im Wald (Landkreis KN)
- Rückegasse -
Permanente Rückegasse*, horizontaler Doppelstrich ; Farbe beliebig
- Z-Baum -
Z-Baum* (Punkte auf vier Seiten oder Papierband) ; Farbe beliebig
- Habitatbaum -
Habitatbaum oder - Anwärter (Markierung i.d.R. auf drei Seiten) ; immer dunkelblau
- Waldrefugium -
Waldrefugium oder Stilllegungsfläche nach Bundesförderprogramm ; immer dunkelblau
- Baumentnahme -
Entnahme Baum = Fällung (Schrägstrich auf zwei Seiten) ; Farbe beliebig
Begriffserklärung
Damit ein Baum Lebensraum für Tiere bietet, müssen diese auf ihm Nahrung und Verstecke finden. Je größer das Angebot an Schlupfwinkeln auf einem Baum, desto mehr Arten können sich einfinden. Bäume mit mehreren solcher Teillebensräume nennt man Habitatbäume.
Im Wald sind Habitatbäume Kernelemente des Arten- und Biotopschutzes. Sie sind meistens alt und höhlenreich. (1)
Unbefestigter, forstwirtschaftlicher Weg im Wald zum Abtransport gefällter Bäume. (2)
Das Z-Baum-Konzept setzt den Fokus auf relativ wenige Bäume, die dafür aber besonders hohes Potenzial für die Zukunft aufweisen. Sie werden meist ihr ganzes Leben lang gefördert, mit dem Ziel maximale Qualität aus ihnen herauszuholen.(3)
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