Historische Nutzung

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Wie war es früher?

Die Flächen im NSG Stehlwiesen wurden ursprünglich als Streuwiese genutzt. Der Begriff “Streuwiese” kommt von “Einstreu”. Für diesen Zweck wurde das gewonnene Pflanzenmaterial genutzt: zur Einstreu von Stallungen. Besonders an nassen Standorten ist der Futterwert geringer und somit wurden diese Flächen meist als Streuwiese genutzt. Dadurch wurden die Flächen - wie auch hier im NSG Stehlwiesen - regelmäßig “gepflegt”.

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Was ist heute anders?

Ab den 50er Jahren gab es neue Stallbautechniken und der Import von Stroh aus dem Ausland war zudem günstiger. Dies bewirkte, dass die Streuwiesennutzung in Deutschland nicht mehr lukrativ war und somit vielerorts aufgegeben wurde.
Stattdessen werden heutzutage die Flächen entwässert, gedüngt und oft mit leistungsstarken Gräsern eingesät. Die Schnitthäufigkeit wird auf vier und mehr Schnitte pro Jahr erhöht, sodass der erste Schnitt oft schon Ende April erfolgt. (Quelle 1)

Themen der Station

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Ansprechpartner

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Quellen

(1) aus: https://www.bund-naturschutz.de/natur-und-landschaft/wiesen-und-weiden-in-bayern/rueckgang-von-wiesen-und-weiden, 10.01.2026

NeaB, NSG Stehlwiesen, Station 4 (Header)
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