2012: 20 Jahre Renaturierung der Radolfzeller Aach

Anlage eines Doppelmäanders. Foto: Gerhard Thielcke
Anlage eines Doppelmäanders

Die Renaturierung der Radolfzeller Aach (auch Hegauer Aach genannt) im Landkreis Konstanz ist bundesweit ein glänzendes Beispiel für gute Zusammenarbeit und kontinuierliches Engagement verschiedener Akteure des amtlichen und privaten Naturschutzes, der Wasserwirtschaft, der Landwirtschaft, der Fischerei sowie aus den Kommunalverwaltungen. Der damalige BUND-Landesvorsitzende Prof. Dr. Gerhard Thielcke hat den Prozess der Renaturierung auf den Weg gebracht, als an Ostern 1988 ein Damm brach - der Fluss sich also selber seinen Weg in die Freiheit bahnte. 19 Jahre lang, bis zu seinem Tod im Juli 2007, begleitete Gerhard Thielcke gemeinsam mit BUND-Schutzgebietsbetreuer Kai-Steffen Frank die Konzeption und die Ausführung. Kai-Steffen Frank setzt sich in Arbeitskreisen weiter intensiv für die Renaturierung der Radolfzeller Aach ein.

Die Entwicklung des Renaturierungskonzepts und seine Umsetzung waren nur aufgrund der engen Kooperation zwischen Verbänden und Behörden möglich. Die Partner setzten sich dabei folgende Ziele:

  • Die Natur erhält ihre Schönheit durch naturnahe Flüsse und Auen wieder. Tiere und Pflanzen finden neue Lebensräume.
  • Menschen können die Natur auf den neuen Rad- und Wanderwegen erleben.
  • Behörden, Politiker, Naturschützer, Landwirte und Fischer erfahren, wie man gemeinsam Probleme an Flüssen löst.
  • Alle Beteiligten erschließen finanzielle Mittel, um eine gemeinsame Finanzierung zu ermöglichen.

Detaillierte Informationen sind im Faltblatt "20 Jahre WÖK" des Regierungspräsidiums Freiburg enthalten.



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Ihr Ansprechpartner:

Kai-Steffen Frank
Fon 07732 1507-16
kai-steffen.frank@bund.net

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