Ein Mann räumt den Gehweg von Schnee frei: Foto: Emanuel Droneberger/Holding Graz, flickr.com (CC BY 2.0)

Der Winter hat den Südwesten der Republik fest im Griff. Es greift die Streupflicht. Doch Salzhaltige Taumittel sind schädlich für Boden, Pflanzen und Gewässer. Der BUND rät zu umweltfreundliche Alternativen.

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Erholungslandschaft und natürliche Lebensräume sollen mit dem PSW Atdorf unter Beton und Asphalt verschwinden. Foto: BUND Hochrhein

BUND-Aktive haben heute (10.1.2017) den Bauplänen des PSW Atdorf eine klare Absage erteilt. Sie mahnen: Umwelt und Natur werden durch das Projekt in unzumutbarer Weise belastet. Viele sehr seltene Tiere und Pflanzen werden mit einem Bau zu Grabe getragen. Mit dem Bau verschwindet deren Lebensraum unwiederbringlich unter Beton und Asphalt. Der gesellschaftliche Nutzen indes gering und rechtfertigt einen solchen Eingriff nicht. Der BUND fordert, dass die Genehmigung nicht erteilt wird.

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BUND-Landresgeschäftsführerin Sylvia Pilarsky-Grosch bei der Pressekonferenz der Naturschutztage mit NABU-Landesvorsitzenden Johannes Enssle. Foto: A. Koch/BUND BW

Pro Tag werden in Baden-Württemberg 5,2 Hektar überplant oder überbaut. BUND und NABU in Baden-Württemberg haben bei den Naturschutztagen am Bodensee an die Landesregierung appelliert, den Flächenverbrauch bis 2020 auf maximal drei Hektar pro Tag einzudämmen Netto-Null.

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Kai Baudis, stellvertretender Landesvorsitzender des BUND BW, steht vor einem grünen Rollup und übergibt Ralf Worm des Gerhard-Thielcke-Naturschutz-Preis 2017. Foto: A. Koch/BUND BW

Viele Wacholderheiden und Magerwiesen der Ostalb hätten ohne Ralf Worm nicht überlebt. Dass heute die Landschaft im Ostalbkreis mit mehr Hecken vernetzt ist als in anderen Gegenden, ist ebenfalls ihm und seinem Landschaftsverhaltungsverband Ostalb zu verdanken. Daher erht der BUND Baden-Württemberg Worm mit dem Gerhard-Thielcke-Naturschutzpreis. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wurde 2017 zum 10. Mal vergeben.

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Ein mit Schnee bedeckter Weihnachtsbaum. Foto:Lionello Delpiccolo/unsplash.com

Ein ökologischer Weihnachtsbaum ist oft nur wenig teurer. Umweltfreundliche Bäume stammen aus ökologischer Waldwirtschaft oder aus anerkannt ökologischen Weihnachtsbaumkulturen. Dies sind FSC-zertifizierte Forstbetriebe und Baumschulen, Gärtnereien und Biohöfe, die nach Richtlinien des Naturland-, Bioland- oder des BIO-Siegels produzieren.

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Ein beleuchteter Weihnachtsbaum im Schnee. Foto: eurytos/ photocase.de

Millionen Menschen bringen in der Adventszeit ihre Wohnungen, Gärten und Balkone mit Lichterketten, Lämpchen oder blinkenden Weihnachtssternen zum Leuchten. Die winterlichen Lichterspiele verschwenden oft jede Menge Strom.Der BUND empfiehlt daher, auf Weihnachtsbeleuchtung mit Leuchtdioden umzustellen.

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Umweltminister Untersteller und BUND Landesvorsitzende Dahlbender weihen die Wanderausstellung ein. Foto: Claudia Kaschmieder/BUND BW

Viele Tierarten, wie der Laubfrosch, Gefleckte Heidelibelle oder Violetter Feuerfalter, drohen zu verschwinden. Auch in Baden-Württemberg geht die Artenvielfalt zurück. Das BUND-Projekt „Biotopverbund Offenland“ kämpft gegen das Artensterben an, in dem es voneinander getrennte Biotopinseln in zwei Modellkommunen verbindet. Die heute  (7.12.) von der BUND-Landesvorsitzenden Dr. Brigitte Dahlbender und Umweltminister Franz Untersteller eingeweihte Ausstellung zeigt, welche Rolle verbundene Lebensräume für die Artenvielfalt spielen und wie der Landesweite Biotopverbund umgesetzt werden kann.

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