BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Weihnachtsgans: Artgerecht, regional und am besten bio

19. Dezember 2016 | Landwirtschaft

Weihnachtliches Festmahl: Artgerecht, regional und am besten bio. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Wenn Sie eine Weihnachtsgans kaufen wollen, sollten Sie sich beispielsweise für eine Gans mit Bio-Siegel oder vom Neuland-Hof entscheiden.  (Sandra Müller/ BUND BW)

Wenn zum Weihnachtsfest die Familie zusam­men kommt wird zumeist fürstlich aufgetischt – und viele verbinden das Festmahl mit einer knusprigen Weihnachtsgans. Wenn Sie eine Weihnachtsgans kaufen wollen, sollten Sie auf artgerechte Tierhaltung mit viel Bewegung und eine gesunde, ausgewogene, sprich artgerechte Fütterung achten. Beispielsweise eine Gans mit Bio-Siegel oder vom Neuland-Hof. Dort haben die Tiere viel Auslauf, Beschäftigung und erhalten oft selbst hergestelltes Futter oder fressen, was sie auf der Weide finden.

Antibiotika oder andere Medikamente kommen nur im Notfall zum Einsatz, gentechnisch verändertes Futter ist tabu. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher besser als bisher erkennen können, aus welcher Tierhaltungsform das Fleisch stammt, fordert der BUND die Einführung einer verpflichtenden staatlichen Haltungskennzeichnung. Dann könnte beim Fleisch genauso schnell wie heute schon bei den Eiern erkannt werden, wie die Tiere gehalten wurden. Ob sie im Stall auf einem Spaltenboden dahinvegetieren mussten oder die Sonne auf der Weide genießen durften.

Doch auch ohne Fleisch lässt sich ein schmackhaftes Weihnachtsfest gestalten. Bereits sechs Prozent aller Frauen und ein Prozent der Männer verzichten komplett auf Fleisch (BMEL 2016). Der BUND empfiehlt einen reduzierten Fleischkonsum. Und falls es doch ein Braten sein sollte, dann achten Sie genau darauf, woher das Tier stammt und wie es gehalten wurde. 

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