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BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Ungetrübtes Badevergnügen

30. Mai 2018 | Flüsse & Gewässer, Aktiv im Naturschutz, Suffizienz

Woran erkennt man einen badetauglichen See? Hier erfahren Sie die Antwort.

Bedenkenlos schwimmen kann man in glasklaren Seen.  (Angela Koch/ BUND)

Algenblüten, Bakterien oder auch Gülle-Einträge aus der Landwirtschaft belasten immer wieder einzelne Seen. Zwar wird regelmäßig die Wasserqualität von deutschen Seen und Flüssen als gut bewertet. Aber nicht jede Badestelle wird bei den Testverfahren erfasst.

Bedenkenlos schwimmen kann man in glasklaren Seen. Grüne Algen, die sich bei hoher Sonnenstrahlung im Wasser schnell vermehren, sind nicht besonders einladend, aber in der Regel ungefährlich. Vorsichtig sollte man bei trübem und blau schimmerndem Wasser sein: Es könnte sich um Blaualgen handeln, die beim Verschlucken oder bei Hautkontakt schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen. Vor allem Kinder sind gefährdet.

Ein faulig riechender See hat einen extrem niedrigen Sauerstoffgehalt. Pflanzen und Tiere sind abgestorben und bieten Bakterien eine ideale Lebensgrundlage.

Baden-Württemberg badet sauber

Nach dem Bericht 2018 der der Europäischen Umweltagentur EEA erfüllen 98 Prozent der knapp 2.300 untersuchten deutschen Badestellen die EU-Mindeststandards für Badegewässer. Den Stempel mangelhaft hat in Baden-Württemberg der Goldscheuer-Badesee in Kehl bekommen.  97 Prozent der mehr als 300 regelmäßig auf ihre Hygiene kontrollierten Badestellen im Südwesten sind nach jüngsten Untersuchungen des Gesundheitsministeriums zumindest «gut» zum Baden geeignet.

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