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BUND Landesverband
Baden-Württemberg

In aller Munde: ÖkoTipp zum Tag der gesunden Ernährung

02. März 2020 | Suffizienz, Klima und Energie (BW), Aktiv im Naturschutz (BW)

Gesundheit ist in aller Munde (oder zumindest auf allen Kanälen vertreten) und das Jahr noch jung! Zum 23. „Tag der gesunden Ernährung“ am 07. März plädieren wir im heutigen ÖkoTipp fürs Selberkochen.

Selbst kochen ist für manch eine*n Therapie, Stressbewältigung, Selbstverwirklichung oder aber auch einfach Mittel zum Zweck.  (Tyler Olsen / fotolia.com)

Neben Bewegung, Schlaf, sozialen Kontakten und Wasseraufnahme spielt eine ausgewogene Ernährung eine maßgebliche Rolle für ein gesundes Leben. Wie können wir dabei auch der Umwelt etwas Gutes tun?

Kaufentscheidungen mit Konsequenzen

Um den ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten und die eigene Gesundheit zu schützen, sollten Lebensmittel so wenig wie möglich verarbeitet sein.
Unser Tipp: Gehen Sie in den nächsten Bio-Supermarkt, besuchen Sie den Wochenmarkt in Ihrer Nähe oder einen Unverpacktladen. Bei Ihrer Kaufentscheidung sollten Sie  auf Regionalität, Bio-Siegel und faire Produktion achten. Falls es aber trotzdem Importware sein soll, empfehlen wir, auf Trockenprodukte (z.B. Kichererbsen) zu setzen, da diese besser gelagert werden können und weniger Verpackung aufweisen als Lebensmittel mit mehr Flüssigkeit. Je mehr Flüssigkeit, desto schlechter die Ökobilanz.

Reste-Feste

Wann haben Sie zuletzt Ihren Vorratsraum geplündert und dort Platz für Neues geschaffen? Lassen Sie sich doch mal von den Lebensmitteln mit bald erreichtem oder auch überschrittenem Mindeshaltbarkeitsdatum zu einem neuartigen Gericht inspirieren. Für Reste-Feste eignen sich beispielsweise besonders gut Salate, Gemüsesuppen/-pfannen, Wraps und Aufläufe.

Die inneren Werte…und Fertiggerichte

Wussten Sie, dass 30 bis 40 Prozent der Lebensmittel für den Müll produziert werden? Also am besten die krumme Knolle der perfekten Pastinake vorziehen. Auch die inneren Werte von Fertiggerichten messen sich nicht minder an deren Inhaltsliste: Je höher der Verarbeitungsgrad eines Lebensmittels, desto schlechter für die Gesundheit, da in der Regel viele Nährstoffe und Geschmack auf der Verarbeitungsstrecke verloren gehen. Darüber hinaus weisen Fertiggerichte eine schlechtere CO2-Bilanz auf und Sie unterstützen mit dem Kauf gegebenenfalls Großkonzerne wie Nestlé oder Unilever, die für eine Reihe von sozialen und ökologischen Missständen verantwortlich sind.

Heimische Superfoods: Sammeln, Konservieren und Verköstigen

Durch den Import von sogenannten Superfoods nach Deutschland steigt der Preis für Einheimische in den Produktionsländern. Das Resultat: Viele Menschen dort können sich die zum Überleben notwendigen Lebensmittel kaum mehr leisten.
Unser Tipp: Schauen Sie sich doch mal vor der eigenen Haustür um – kulinarische Kraftpakete gibt es nicht nur in der Ferne, sondern je nach Saison bereits beim Spaziergang durch Wald und über Wiese. Heimische Superfoods sind zum Beispiel Brennnessel, Löwenzahn, Nüsse, Hagebutte, Kräuter und Bärlauch. Eingefroren, getrocknet, in Pulverform oder als Pesto haben diese nicht nur einen positiven Effekt auf unseren ökologischen Fußabdruck, sondern wirken sich vor allem gesund auf Leib und Seele aus (Allergiker*innen ausgenommen).

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