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BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Schmetterlingsprojekte

Lernen Sie die faszinierende Welt der Schmetterlinge kennen! Der BUND bietet Führungen an und hat Informations-Pfade sowie ein Quiz für Kinder erstellt. BUND-Aktive übernehmen die Pflege kleiner öffentlicher Grünflächen, die schmetterlingsfreundlich bepflanzt worden sind.

Die Schmetterlingsprojekte in Baden-Württemberg

Schmetterlingsprojekte (für mehr Infos bitte auf die Bilder klicken) 

Schmetterlingsprojekte in Baden-Württemberg

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BUND-Eberstadt

Der BUND Eberstadt hat 2015 17 Verkehrsinseln schmetterlingsfreundlich bepflanzt. Jede Insel hat seither seinen Paten oder seine Patin, die die Fläche pflegt. Regelmäßig finden Pflegeaktionen statt. Bei diesen Aktionen gibt die der Kräuter-Pädagogin Ingrid Sommer-Gurr Infos zu den Pflanzen und nützliche Tipps für die Pflege. Nach getaner Arbeit kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

Ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg des Projektes war das Engagement der BUNDjugend Eberstadt, die bei den Bürger*innen das Interesse für die Schmetterlinge geweckt hat.

Der BUND freut sich darüber, noch mehr Aktive in der Gruppe begrüßen zu können. An jedem ersten Freitag des Monats gibt es einen Stammtisch. Dieser findet immer um 20 Uhr in der Gaststätte Lamm in Eberstadt statt.
Intersssierte können dort mit bereits Aktiven sprechen und sich austauschen.

Außerdem gibt es ein Quiz rund um das Thema Schmetterlinge. Mehr Informationen dazu finde Sie hier.

Ulm

Die BUND Gruppe Ulm-Mitte hat in Kooperation mit der Stadt Ulm einen Schmetterlingspfad und ein Schmetterlings-Quiz entwickelt. Beide Angebote beginnen bei der Wilhelmsburg an der Pritwitzstraße.

Der Schmetterlingspfad gibt auf sieben großen Tafeln Informationen über die Biologie der Schmetterlinge und ihre Lebensräume. Der zwei Kilometer lange Rundweg führt über Magerrasen, durch Obstwiesen und entlang von Kleingärten.

Das Schmetterlings-Quiz steht an einem 850 Meter langen Rundweg um eine Wiese und richtet sich in erster Linie an Grundschulkinder und deren Familien. Auf 16 Tafeln finden sich jeweils oben die Antwort der Vorgänger-Tafel und unten die nächste Frage. Eine zweite Auflage dieses Quizes wurde im Schmetterlingsdorf Eberstadt bei Heilbronn aufgestellt. 

Stuttgart

Der BUND Baden-Württemberg und der Zoologisch-Botanische Garten Wilhelma engagieren sich seit 2010 mit dem Projekt Lebensraum Schmetterlingswiese für attraktivere Lebensräume für Schmetterlinge in der Stadt. Die Kooperationspartner haben acht zentrale Wiesen in Stuttgart ausgewählt, die sich für eine Entwicklung hin zu schmetterlingsfreundlicheren Wiesen eignen.  Die Wiesen liegen beispielsweise in der Wilhelma, in den großen Stuttgarter Parks und an der Württembergischen Grabkapelle.

Neues Pflegekonzept: Seltener Mähen. Wenig Düngen. Mehr Wildblumen

Um die Anzahl und den Artenreichtum von Schmetterlingen auf diesen Wiesen zu erhöhen, wurde ein naturnahes Pflegekonzept eingeführt. Die Parkpflege der Wilhelma mäht die Wiesen nur noch zwei Mal im Jahr und düngt sie nicht mehr oder nur noch selten. Bei jeder Mahd werden Nektarinseln ausgespart, damit die Blüten nicht auf einmal abwelken und die Falter abwandern. Zudem wurden in ausgewählten Bereichen Wildblumen ausgesät, die Insekten wie Schmetterlinge anlocken. Nun blüht allerlei vom Wiesensalbei, Margerite oder Rotklee in Stuttgarter Parks.

Die genauen Standorte der Wiesen und Infos zu den vorkommenden Faltern erfahren Sie, wenn Sie auf die entsprechenden Markierungen in der Karte klicken.
  
Hinweistafeln und Exkursionen informieren über das Projekt und motivieren gleichzeitig zur Nachahmung. Informationen über die Mitmach-Möglichkeiten in dem Projekt finden Sie hier

Tagfalter-Monitoring

Auf vielen Flächen im Land zählen Freiwillige wöchentlich auf festgelegten Strecken alle Tagaktiven Falter. Die Ergebnisse dieser Kartierungen leitet der BUND an das Helmholtz-Institut in Leipzig. Sie werden in eine bundesweite Datenbank eingespeist. Die wissenschaftliche Erfassung dient dazu, Vorkommen und Populationsstärke der verschiedenen Schmetterlingsarten zu erfassen und über die Jahre vergleichen zu können. Daraus können Rückschlüsse auf die Gefährdung von Tagfalterarten gezogen werden. An vielen Orten wird dieses Projekt der Helmholtz-Stiftung von Aktiven der BUND-Gruppen durchgeführt.

Zum Beispiel in

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Ansprechpartnerin Schmetterlinge

Almut Sattelberger

Streuobst- und Schmetterlingsreferentin
E-Mail schreiben Tel.: 0711 620306-26

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