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BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Dialogforum: Schwerpunkt Windenergie

Damit die Energiewende gelingt, müssen die Erneuerbaren Energien schnell ausgebaut werden. Windenergie und Naturschutz sind grundsätzlich gemeinsam möglich. BUND und NABU setzen im Gemeinschaftsprojekt auf Dialog und finden bei Konflikten mit dem Natur- und Artenschutz konstruktive Lösungen.

Ein Windrad auf einem Hügel. Um Konflikte zu vermeiden, ist die Standortwahl zentral. Artenschutzrechtliche Konflikte sollten vermieden werden.  (Michael Sauer / michael-sauer.com )

Schwerpunkt Erneuerbare Energien

 

Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung liegt in Baden-Württemberg aktuell bei 27,5 Prozent. Solar- und Windenergie haben im Südwesten das größte Ausbaupotenzial. BUND und NABU unterstützen mit dem Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz den naturverträglichen Ausbau der Erneuerbaren Energien, um die Klimaschutzziele zu erreichen.

 

 

Wind- und Solarenergie naturverträglich ausbauen

Im Vergleich zur fossilen und atomaren Energieerzeugung sind die negativen Auswirkungen der Windenergie oder Freiflächenphotovoltaik auf die biologische Vielfalt gering. Voraussetzung für die Vermeidung von Konflikten ist eine gute Standortwahl. Konfliktpotenziale sollten vermieden oder vermindert werden: Für manche Vogel- und Fledermausarten stellen Windenergieanlagen eine Gefahr dar. Sie können durch Rotorblätter oder durch deren Unterdruck - im Falle der Fledermäuse - verletzt oder getötet werden. Zudem können die Anlagen auch einige Arten verscheuchen. Auch PV-Freiflächenanlagen nehmen, anders als die zu bevorzugenden PV-Anlagen auf Dächern, Bodenflächen in Anspruch. Damit stellen sie einen Eingriff in die Natur dar und verändern Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Für die Akzeptanz des Ausbaus Erneuerbarer Energien ist der Natur- und Artenschutz zentral.Standorte ohne oder mit wenigen artenschutzrechtlichen Konfliktfällen sind vorzuziehen. Sind Konflikte vorhanden, dann können sie teilweise über Planänderungen, Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen verringert oder sogar komplett gelöst werden.

Um naturverträgliche Lösungen von Anlagenplanungen zu ermöglichen, sind transparente und bürgernahe Prozesse nötig. Dies setzt eine gut informierte Öffentlichkeit voraus. Ziel des Dialogforums ist es, konstruktive Lösungen im Sinne eines naturverträglichen Ausbaus der Windenergie und von PV-Freiflächenanlagen voranbringen. Das Projekt von NABU und BUND fördert den Austausch zwischen Anlagenplaner*innen, Behördenvertreter*innen, Naturschutzverbänden und den Bürger*innen und informiert diese in Schulungen, Vorträgen und durch Informationsmaterial.



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Franziska Janke

Franziska Janke

Projektleiterin BUND (Bereich Windenergie)
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Ansprechpartnerin beim NABU

Katharina Maaß

Katharina Maaß

Projektleiterin (Bereich Windenergie)
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Kommunen, Solar aufs Dach!

Blick auf Dächer mit Solar.  (Christiane Beder)

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