Passt der tierische Wasserbaumeister in die moderne Landschaft?
Wie gelingt eine Koexistenz?
Seit 15 Millionen Jahren ist der Biber eine Leitart der Auen und Gewässer. War er im 19. Jahrhundert europaweit nahezu ausgerottet, haben sich seine Bestände in den letzten Jahrzehnten wieder deutlich erholt. Wie kein anderes Tier gestaltet der Biber Landschaft nach seinen Ansprüchen. Dadurch schafft er auch für viele Pflanzen und Tieren geeignete Lebensräume. Dies führt jedoch oft zu Konflikten mit menschlichen Ansprüchen, wie z.B. mit der modernen Landwirtschaft. Andererseits werden seine Ökosystemleistungen gerade mit Blick auf EU-Projekte wie der Verordnung zur Wiederherstellung der Natur und dem Bundes-Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz sehr positiv bewertet. Die Veranstaltung möchte fachlich beide Aspekte beleuchten und anhand von Beispielen Lösungsmöglichkeiten, aber auch Grenzen für eine Koexistenz aufweisen. Nach dem Vortrag des Biberbeauftragten Bernd Tombek hält Martin Bachhofer, Landesgeschäftsführer des BUND Baden-Württemberg, ein Positionsstatement. Danach ist die Diskussion eröffnet.
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Ort: Schloss Kirchberg, (74592 Kirchberg)
Online*: https://us06web.zoom.us/j/87689534652?pwd=hmKP7ghmJPCTgxqUWnEJzb7rrA2gUI.1
Zugangsdaten: akademie@hdb-stiftung.com, Akad&159)
*Teilnehmende können nur zuschauen und zuhören.
Anmeldung ist nicht notwendig.
Referent: Bernd Tombek ist Diplom-Biologe mit Schwerpunkt Limnologie und Fischbiologie und seit 2019 Biberbeauftragter des Regierungspräsidiums Stuttgart


