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BUND Landesverband
Baden-Württemberg

Weltbienentag: Abenteuer Wildbienen

18. Mai 2018 | Artenschutz, Aktiv im Naturschutz, Streuobst

Der BUND Baden-Württemberg ruft Naturfreund*innen und Gartenbesitzer*innen aus, Wildbienen – wie Hummeln – zu beobachten und zu schützen.

Jeder Gartenliebhaber und jede Balkonpflanzenfreundin kann jetzt einen kleinen Beitrag zum Überleben der Hummeln und anderen Wildbienen leisten.

Der BUND Baden-Württemberg ruft Naturfreund*innen und Gartenbesitzer*innen im Rahmen der diesjährigen Aktion „Abenteuer Wildbienen“ auf, Wildbienen – wie Hummeln – zu beobachten und sich für ihren Schutz einzusetzen.

"Die Aktion soll ein klares Zeichen gegen das Insektensterben setzen. Wildbienen sind, wie Schmetterlinge und andere Insekten auch, durch die Zerstörung wichtiger Lebensräume und den immens hohen Pestizideinsatz bedroht. Etwa die Hälfte der in Deutschland lebenden Wildbienen steht auf der Roten Liste, rund 30 Arten sind vom Aussterben bedroht. Wir wollen deshalb möglichst viele Menschen für Wildbienen sensibilisieren und zu ihrem Schutz aufrufen“,  sagt Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg. 

Hummeln sind wahrscheinlich nicht nur die bekanntesten, sondern auch die sozialsten Wildbienen, weil sie wie die Honigbienen einen Staat bilden. Wenn die Sonnenstrahlen den gefrorenen Boden erwärmen, gehören die Hummeln zu den ersten Frühlingsboten. Die Hummelköniginnen, die im Vorjahr begattet wurden, gründen nun einen neuen Hummelstaat.

Bienenparadies im Garten oder Balkon

„Jeder Gartenliebhaber und jede Balkonpflanzenfreundin kann jetzt einen kleinen Beitrag zum Überleben der Hummeln und anderen Wildbienen leisten“, so Dahlbender. In jedem Garten sei Platz für einen Reisighaufen, für Vogelnistkästen oder für einen Holzhaufen für Wildbienen.

Neben der Hummel gibt es in Deutschland über 560 vorkommende Wildbienenarten, denen die Vorliebe für Blüten gemein ist. Für ihr Überleben ist es wichtig, dass sie die zur Nahrungsversorgung wichtigen „Trachtpflanzen“ finden. „Zur Unterstützung der Wildbienen können Wildbienenliebhaber heimische Blühpflanzen, die vom Frühjahr bis zum Herbst für ein durchgängiges Nahrungsangebot sorgen, pflanzen“, empfiehlt die Vorsitzende.

„Private Nistmöglichkeiten und lokale Nahrungsangebote werden das Insektensterben nicht stoppen. Es gilt die Ausbreitung der Betonwüsten in Städten und Dörfern sowie der Agrarwüsten in der Landwirtschaft einzudämmen“, fordert Dahlbender.

Mehr Informationen

 

Kontakt für Rückfragen:

  • Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e. V., 0711/ 620306-0 , E-Mail: brigitte.dahlbender(at)bund.net

  • Angela Koch, Referentin für Öffentlichkeits- und Pressearbeit BUND Baden-Württemberg, 0176/24043107 , E-Mail: angela.koch(at)bund.net

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