Der BUND Baden-Württemberg begrüßt und unterstützt das Plädoyer von Verkehrsminister Winfried Hermann, an den kommenden Osterfeiertagen auf größere motorisierte Ausflüge zu verzichten und stattdessen den Nahraum umweltfreundlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden.
„Eine Wiederentdeckung der näheren Umgebung ist nicht nur wegen der Corona-Pandemie notwendig. Auch aus Gründen des Klimaschutzes sollten wir dauerhaft unser Mobilitätsverhalten überdenken und vermehrt den Nahraum wertschätzen. Damit dies gelingt, muss das Land die politischen Weichen neu stellen und siedlungsnahe Freiflächen dauerhaft vor einer ausufernden Bebauung und vor Zerschneidung schützen. Und die Städte und Gemeinden müssen lebenswerter und attraktiver für Fußgänger und Radfahrer werden. Wir brauchen mehr Parks statt Parkplätze, mehr Boulevards statt Autoverkehrsschneisen. Für diesen Umbau muss das Land finanzielle Förderprogramme entwickeln“, erklärt Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin des BUND Baden-Württemberg.
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- Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e.V., (0711) 62 03 06-13, Sylvia.Pilarsky-Grosch(at)bund.net
- Klaus-Peter Gussfeld, Mobilitätsreferent, BUND Baden-Württemberg, Klaus-Peter.Gussfeld(at)bund.net
- Laura Buschhaus, Referentin für Öffentlichkeits- und Pressearbeit, BUND Baden-Württemberg, (0711) 62 03 06-23, Laura.Buschhaus(at)bund.net