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Wärmespartipps

Mitarbeitereinweisung
Mitarbeitereinweisungen tragen zum Erfolg bei

Das verhaltensabhängige Energie-Einsparpotenzial wird oft unterschätzt.
Die Umweltteams der Standorte haben dazu Arbeitsanweisungen erarbeitet, jeder neue Mitarbeiter erhält dazu eine umfassende Einweisung. Hier ein Beispiel aus der Landesgeschäftsstelle Stuttgart:

Richtig heizen:

  • Zu hohe Temperaturen sind schlecht für die Gesundheit und erhöhen die Gefahr für eine Erkältung
  •  Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart etwa 6% der Heizkosten ein.
  • Optimale Temperatur für Arbeitsräume liegt bei 20°C,  auf der Toilette wären 16°C ausreichend
  • Heizkörper nicht abdecken oder zustellen, da sich die Wärme sonst nicht richtig im Raum verteilen kann.
  • Darauf achten, dass die Wärmeschlitze über der Heizung nicht mit Akten, Blumentöpfen oder anderen Gegenständen abgedeckt sind, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann.
  • Das Thermostatventil darf nicht bedeckt sein, da es sonst die Raumtemperatur nicht mehr richtig regeln kann.
  • Abends die Heizung auf etwa Stufe 2 (entspricht ca. 15 °C) herunterdrehen, am Wochenende und bei längerer Abwesenheit auf Frostschutzposition (gekennzeichnet mit *) stellen. In kalten Nächten die Jalousien abends zusätzlich schließen. Die Heizung darf nie ganz abgestellt werden, da sonst Frostgefahr besteht und weil das Halten einer abgesenkten Durchschnittstemperatur sparsamer ist als das Heizen eines völlig ausgekühlten Raumes.
  • Bei Räumen, die nur wenig genutzt werden (Druckerraum, Serverraum, Besprechungsraum/Bibliothek) reichen geringere Temperaturen aus, das heißt in der Regel Frostschutzposition aus. Besprechungsraum/Bibliothek nur nach Bedarf heizen.
  • Fenster Abends unbedingt schließen. Beim Lüften (siehe Richtig Lüften) die Heizung runterdrehen.
  • Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen tags und nachts geschlossen halten.
  • Außerhalb der Heizperiode (bei abgeschalteter Heizanlage in den Sommermonaten) die Thermostatventile auf Mittelstellung (Stufe 2 – 3) geöffnet lassen, da sich die Ventile ansonsten festsetzen.
  • Entlüften der Heizung:
  • Die Heizanlage sollte in der Heizperiode regelmäßig (zentral durch den Hausmeister) entlüftet werden. Auf gleichmäßige Durchströmung der Heizkörper achten, wenn sich Luft im Heizkörper angesammelt hat den Hausmeister benachrichtigen.

Richtig lüften:


  • Mehrmals täglich kurz (etwa 10 Minuten) kräftig lüften, am besten mit Durchzug, damit sich keine Feuchtigkeit in den Räumen sammelt, die dann zu Schimmel führen kann.
  • Die nötige Lüftungszeit ist vom Unterschied der Innen- zur Außentemperatur und dem Wind abhängig. Selbst bei Windstille und geringem Temperaturunterschied genügen in der Regel wenige Minuten Stoßlüftung. (Wenn Sie an entferntester Stelle am nassen Finger kühlen Luftzug verspüren, reichte die Zeit schon aus).
  • Dauerlüften mit Kippfenster und aufgedrehter Heizung verschwendet unnötig Energie und Geld.
  • Bei jedem Wetter, auch bei Regen lüften. Kalte Außenluft ist trockener als die warme Zimmerluft.
  • Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden. Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss gelüftet werden.
  • Morgens einmal kompletten Luftwechsel durchführen, Durchzug machen, in jedem Zimmer das Fenster weit öffnen.
  • Vormittags und nachmittags nochmals die Zimmer lüften, in denen sich Personen aufgehalten haben.
  • In der Küche nach dem Kaffee oder Tee kochen kurz lüften, damit die entstandenen Feuchtigkeit direkt rausziehen kann, um Schimmel und Stockflecken zu vermeiden.




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