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BUND-interne CO 2 Reduzierung

Zwischensparrendämmung mit HOMATHERM „holzFlex 040“
Dachsanierung der Hauptgeschäftsstelle Möggingen

Die vor allem aus den Faktoren Wärmeenergie, Strom und Mobilität errechneten CO 2 Emissionen pro Vollbeschäftigtem der Standorte liegen im Jahr 2007 im Spektrum zwischen 0,7 und 2,5 Jahrestonnen (gerundet). 

Gebäudequalität, Lage im städtischen oder ländlichen Raum, sowie ein Aufgabenprofil der Geschäftsstelle, das eine höhere oder geringere Mobilität oder (Büro-) Maschineneinsatz erfordern kann sind wesentliche Ursachen dieser Unterschiede.

Neben diesen „harten“ Standortfaktoren können jedoch auch über organisatorische Maßnahmen und das individuelle Verhalten der Mitarbeiter erhebliche Einsparpotenziale mobilisiert werden. Hier sind vor allem Ideen der lokalen Umweltteams aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern gefragt.

Energetische Sanierung
 der BUND Hauptgeschäftsstelle

Der mit 13,4 Vollbeschäftigten (2007) mitarbeiterstärkste BUND Standort in Baden-Württemberg, die  BUND-Hauptgeschäftsstelle Möggingen, befindet sich in einem über 400 Jahre alten Fachwerkhaus. Die CO 2 Emissionen pro Mitarbeiter lagen 2004 mit 4,7t pro Vollbeschäftigten und Jahr  wesentlich über dem anderer Standorte.  Der BUND investierte über 113.000 Euro in eine umfangreiche energetische Sanierung des Gebäudes. Im Jahr 2007 sank der Wert auf 2,5t CO2.

BUND Mobilität mit dem öffentlichen Verkehr

Reisen von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern sollen möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Termine und Veranstaltungen werden wenn möglich so organisiert, dass Teilnehmer und Besucher per Bus und Bahn anreisen können.

Die höchsten Mobilitätsanforderungen werden an das Vorstandsbüro Ulm mit der ehrenamtlichen BUND Vorsitzenden Dr. Brigitte Dahlbender gestellt. Der Spitzenwert von rund 18.000 dienstlich zurückgelegten Jahreskilometern (2007)  kommt durch eine Vielzahl von landes- und bundesweiten Terminen zustande. 92% der Kilometerleistung wird mit dem Umweltverbund zurückgelegt.

Das Mobilitätsspektrum der anderen BUND-Standorte bewegt sich zwischen 500  und 6000 Jahreskilometern pro Vollbeschäftigtem, wobei der Anteil des öffentlichen Verkehrs im Spektrum zwischen 91%-33% liegt. Einflussfaktoren sind die Lage und Verkehrsanbindung im städtischen oder ländlichen Raum sowie die Notwendigkeit von Materialtransporten zu Veranstaltungen, zur Landschaftspflege oder die Wahrnehmung von Abend- oder Wochenendterminen.

Eine niedrige eigene Mobilität findet sich häufig an Standorten mit einem ausgeprägten Beratungs- und Bildungsangebot, das indirekte Umweltauswirkungen durch die Mobilität Dritter erzeugt. Die Ökostation Freiburg  erfasst  und beeinflusst daher gezielt das Mobilitätsverhalten von Besuchergruppen.

Ökostrom und Biogas

Alle BUND-Standorte beziehen Ökostrom, erzeugen ihn selbst durch eigene Anlagen oder die Beteiligung an regionalen regenerativen Energieprojekten.

Die Freiburger Ökostation senkt darüber hinaus seine CO 2 Emissionen durch den Bezug von 100% Biogas zur Wärmeenergieerzeugung.





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