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Umwelt-Management beim BUND

Solarstrom in der BUND-Hauptgeschäftsstelle Möggingen, Bild: BUND
Solarstrom in der Hauptgeschäftsstelle

Der BUND hat das Ziel, negative Auswirkungen auf Umwelt und Natur zu verringern. Umweltschutz ist also keine Randerscheinung, sondern zentraler Bestandteil der Arbeit des BUND, so dass dieser „positive Umweltauswirkungen“ erzeugt. Jedoch nach dem Motto „Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne“, entstehen durch die Arbeit des BUND auch negative Auswirkungen auf die Umwelt, z. B. durch den Verbrauch von Wärme, Strom, verbandsinterner Mobilität und Ge- und Verbrauchsmaterialien. Um die Umweltauswirkungen einer Organisation zu managen und zu optimieren, setzen bereits viele Unternehmen und zahlreiche öffentliche, kirchliche und andere Einrichtungen auf ein Umweltmanagement nach EMAS (= Eco-Management and Audit Scheme).

EMAS ist das umfassendste System zur Verbesserung der Umweltleistung von Unternehmen und Organisationen. Es handelt sich dabei um ein freiwilliges Instrument der europäischen Union zum Umweltmanagement und zur Umweltbetriebsprüfung. Die Qualität von EMAS liegt vor allem in der konsequenten Orientierung auf die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung, in der transparenten Information über Umweltziele und -maßnahmen als Bestandteil der Umwelterklärung in der geprüften Einhaltung der umweltrechtlichen Vorschriften als Teilnahmevoraussetzung und in der öffentlich-rechtlichen Registrierung. EMAS beinhaltet ein sehr wirksames und vor allem transparentes Prüfungs-, Nachweis- und Registrierungssystem.

Der Weg zu EMAS im BUND-Landesverband Baden-Württemberg

Die Einführung des Umweltmanagementsystems nach EMAS II wurde 2004/2005 in fünf Pilotgeschäftsstellen des BUND-Landesverbandes Baden-Württemberg im Rahmen des Programms EMAS im Konvoi vom Ministerium für Umwelt Baden-Württemberg gefördert:
Landesgeschäftsstelle Stuttgart mit Vorstandsbüro Ulm, Hauptgeschäftsstelle Möggingen. Regionalverbände Donau- Iller, Mittlerer Oberrhein und Ostwürttemberg.
Die Erstvalidierung durch einen externen Umweltgutachter erfolgte im Dezember 2005. Überzeugt durch die Erfolge der Umsetzung des ersten Umweltprogramms beschloss der Landesvorstand die Weiterentwicklung im Gesamtverband. Im nächsten Schritt folgte die Erweiterung um die Standorte Umweltzentrum Heidelberg (Regionalverband Rhein-Neckar Odenwald und Kreisgeschäftsstelle Heidelberg) und die Ökostation Freiburg.
Im Januar 2009 erfolgte die (Re-) Validierung der Standorte mit einer gemeinsamen Umwelterklärung.

Weitere Informationen:

Andreas Mooslehner
Umweltbeauftragter
BUND-Regionalgeschäftsstelle Ostwürttemberg
Stuttgarter Str. 48
73430 Aalen 
Fon 07361 5559773





Ihr Ansprechpartner:

Wolfgang Friedrich
Fon 07732 1507-13
wolfgang.friedrich@bund.net

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