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Loben und Danke sagen!


Nach einer Untersuchung der Krankenkassen werden 52 Prozent aller Beschäftigten von ihren Chefs nie gelobt, weitere 34 Prozent "nur gelegentlich". Machen Sie's in Ihrer BUND-Gruppe oder BUND-Arbeitsgruppe anders:

Loben Sie die Menschen regelmäßig und persönlich, die für den BUND ehrenamtlich Gutes leisten. Und denken Sie daran: Auch die Möglichkeit, in die Tageszeitung oder in die BUND-Medien zu kommen, kann eine Form des Lobes sein.

Menschen sind verschieden: Manche brauchen es, langfristig zu einer Organisation zu gehören und für sie tätig zu sein. Für andere ist die Aussicht, immer Ja sagen zu müssen, wenn man einmal Ja gesagt hat, ein Grund, sich nicht zu engagieren oder wenigstens kein Vereinsamt zu übernehmen.

Seit einigen Jahren bezeichnen daher Fachleute die „Entwicklung einer Abschiedskultur“ als wichtigen Baustein einer guten Ehrenamtsförderung. Es klingt paradox, ist aber so: Wer auf gute Weise verabschiedet, wird mehr Ehrenamtliche halten und mehr neue gewinnen können.

Ein persönlicher und herzlicher Dank, möglichst verknüpft mit einem Geschenk oder einer Ehrung nach langer Vorstandstätigkeit bei der BUND-Jahreshauptversammlung oder bei einem anderen Treffen ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Auch nach erfolgreichem Abschluss eines BUND-Projekts sollten die Projektverantwortlichen wenigstens ein mündliches Dankeschön erhalten.

Eine Verabschiedung in einem „offiziellen“ Rahmen macht es dem Freiwilligen oft leichter, unter sein Engagement einen Schlussstrich zu ziehen und loszulassen. Mit der Anerkennung und dem Dank für das Geleistete lässt sich leichter gehen. Die Verabschiedung in angemessener Form ist nicht nur ein unerlässliches Zeichen der Wertschätzung der Person, sondern auch eine gute Möglichkeit, die Aktivitäten von Ehrenamtlichen in der Öffentlichkeit darzustellen und für neue Freiwillige zu werben. Andere könnten sich motiviert fühlen, die Nachfolge anzutreten. Zudem wird klar herausgestellt, dass ehrenamtliches Engagement zeitlich begrenzt ist und nicht auf Dauer verpflichtet.

Viele, die mit einem Amt oder einer Aufgabe aufhören, betrachten es als Belohnung, wenn man ihnen eine Berater-Tätigkeit im eigenen Ortsverband vorschlägt. Auch eine Aufgabe auf „höherer BUND-Ebene“ kann eine neue Herausforderung sein und als zusätzliche Anerkennung wirken.

(Einige der Sätze zur Verabschiedung sind aus dem Handbuch zur Ehrenamtsförderung von DNR, BUND und NABU entnommen).



Ihr Ansprechpartner:

Thomas Giesinger
Fon 07732 1507-26
thomas.giesinger@bund.net

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