Wie kommt der BUND in die Schule?

Immer wieder fragen BUND-Gruppen, wie man Zugang zum örtlichen Gymnasium und zu anderen Schulen in der Altersgruppe über 15 Jahre bekommen kann. Im Zuge der PISA-Studie sind viele Schulen offener für Kooperationen mit Fachleuten und Organisationen außerhalb der Schule geworden.

Den BUND-Gruppen geht es einerseits darum, die Schülerinnen und Schüler (vor allem der höheren Klassen) für den BUND zu erreichen, andererseits Lehrkräfte und Eltern anzusprechen.

Gute Ansprechpersonen sind  Lehrkräfte, die BUND-Mitglied sind oder die Schülermitverwaltung (SMV), aber auch einzelne natur- und umweltinteressierte Schüler/innen. Bitte beachten: Nichts geht ohne den Rektor. Bei der Suche nach Lehrkräften kann die Sparte „Beruf“ in der BUND-Mitgliederliste helfen. Über die Hälfte der BUND-Mitglieder haben ihre Berufe angegeben.

Ein BUND-Angebot speziell für diese Zielgruppe ist die Multivision, die gemeinsam mit dem Bundesverband der BUNDjugend entwickelt wurde. Diese Multimedia-Show gibt es zu den Themen Klimaschutz, Wasser und Nahrungsmittel/Landwirtschaft.

Sie wird von professionellen Moderatoren vorgeführt, meist vor mehr als 500 Schülerinnen und Schülern an einem Vormittag. Zu beachten ist, dass die 40minütige Show nur dann für den BUND und unsere Themen genutzt werden kann, wenn mindestens eine weitere Schulstunde zum Gespräch zur Verfügung steht. BUND-Gruppen sollen sich die in diesen Gesprächen durch ihr Engagement auffallenden Schüler/innen merken und sie in zeitlichen Abständen immer wieder mit Angeboten ansprechen. Es gab bereits einige Gründungen von BUNDjugend-Gruppen nach der Aufführung der Multivision!

Spannende Exkursionen, die die BUND-Gruppe schon (mit geringer Beteiligung) angeboten hat, ließen sich zwei Jahre später als gemeinsame Veranstaltungen von Schule und BUND anbieten. Zielgruppe waren neben den Schülern auch Lehrer und Eltern.

BUND-Gruppen können anregen, dass Schüler Podiumsdiskussionen an der Schule organisieren. Zur Zukunft „unseres Landes“, zum Klimaschutz oder zu anderen aktuellen Themen. Der BUND kann Mitveranstalter sein, manchmal kann es auch besser sein, die Idee zu geben und als BUND-Vertreter/in aufs Podium zu kommen.

Diese Veranstaltungen haben einige Vorteile:

- Prominente Politiker lassen sich von Schülern andere, frechere Fragen gefallen als von Erwachsenen. Sie lassen sich von ihnen auch eher zur Ordnung rufen.

- Man hat fast immer volles Haus, weil viele Schüler/innen kommen (um ihre Schulkameraden auf dem Podium zu sehen), viele Lehrkräfte und Eltern.

- Man bekommt ein anderes Publikum als sonst bei den BUND-Veranstaltungen

- und man kann sehen, welche Jugendlichen besonders für Natur und Umwelt oder den BUND offen sind.

Das BUND-Projekt "Jugendbegleiter an Schulen mit Ganztagsbetreuung" eröffnet weitere Möglichkeiten.

   



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