Landesbündnis ProRad

Bild: Claudia Hautumm / Pixelio.de

In Baden-Württemberg wurde im Mai 2009 das Landesbündnis „ProRad“ gegründet. Es will die Bürger zum Fahrradfahren motivieren und den Fahrradverkehrs fördern. An diesem Bündnis beteiligen sich neben dem BUND die landesweit agierenden Verkehrs- und Umweltverbände, die AOK Baden-Württemberg, die kommunalen Landesverbände, die zuständigen Ministerien und sonstige staatliche und halbstaatliche Organisationen sowie Unternehmen.

Konkret sollen die Radinfrastruktur und die Verkehrssicherheit verbessert und innovative Radverkehrskonzepte vorgestellt werden. Auch der Aufbau eines integrierten Fahrradmanagements steht ganz oben auf der Liste: Hierzu soll eine zentrale Stelle in der Landesverwaltung geschaffen werden, die als Ansprechpartner für die Kommunen und Verbände dient und außerdem das Landesbündnis ProRad mit allen übrigen Akteuren vernetzt. Denn das Bündnis versteht sich als Schnittstelle von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft und arbeitet daran, dass die Fahrradmobilität nicht nur politisch auf ein solides Fundament gestellt wird, sondern auch bei den Bürgern ankommt.

Das Landesbündnis ProRad ist aus dem von 2006 bis 2008 tagenden "Runden Tisch Radverkehr" hervorgegangen, der Handlungsempfehlungen zur Optimierung des Radverkehrs in Baden-Württemberg erarbeitet hatte.

In einer gemeinsamen Bündniserklärung haben sich alle Beteiligten auf Grundsätze und Ziele der Verkehrsförderung in Baden-Württemberg geeinigt.

 

Über die Arbeit des Landesbündnisses ProRad, vorbildliche Praxisbeispiele, Regelwerke und Förderungsmöglichkeiten des Radverkehrs in Baden-Württemberg informiert die Internetplattform www.fahrradland-bw.de.



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