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Umweltbildung: Partizipativ, kreativ und mit allen Sinnen

Eine Fachtagung des BUND Baden-Württemberg und der Evangelischen Akademie Bad Boll vom 25. - 26. April 2008.

Traditionell veranstaltet der BUND Baden-Württemberg gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Bad Boll vor seiner jährlichen Delegiertenversammlung eine Fachtagung zu einem aktuellen Thema. Das Tagungsthema 2008 war der Umweltbildung gewidmet und es kamen über 70 Interessenten, um das spannende Programm zu verfolgen und um sich einzubringen. Die meisten davon sind im BUND in der Umweltbildung aktiv.

Die BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender gab zunächst eine Einführung in die Fachtagung und in die Umweltbildung im BUND Baden-Württemberg. Professor Dr. Werner Rieß von der Pädagogischen Hochschule Freiburg präsentierte anschließend unter dem Titel „Sachen klären, Menschen stärken, Leitprinzipien für die Umweltbildung im BUND“ spannende, empirisch überprüfte Qualitätskriterien der Umweltbildung. Wir präsentieren Ihnen eine Zusammenfassung des Rieß-Vortrags.

Gerhard Stumpp, Leiter der AG Umweltbildung im BUND-Landesverband sprach sich in seinem Statement. für eine verstärkte Umweltbildungsoffensive im Verband aus.

Fünf Arbeitsgruppen der Tagung befassten sich mit einzelnen Aspekten der Umweltbildung:

Arbeitsgruppe 1 „Umweltbildung für neue Zielgruppen“. Gülcan Nitsch berichtete über eine türkischsprachige Umwelt-Gruppe beim BUND-Landesverband Berlin. Es gibt einen Bericht über die AG von Jürgen Dorn und das Ergebnis-Protokoll. (Link Gülcan Nitsch: www.bund-berlin.de/index.php)

Arbeitsgruppe 2: „Umweltbildung für den Klimaschutz“. Materialien und Ideen zum Klimaschutz an der Schule von Gerhard Stumpp und die Ergebnisse der Arbeitsgruppe bieten spannende Anregungen.

Arbeitsgruppe 3: „Natur erleben und entdecken“. Der Bericht dazu enthält Beispiele für attraktive Erlebnis-Veranstaltungen, bereits bestehende „Andock-Möglichkeiten“ und Vorschläge, wie der BUND bei solchen Veranstaltungen helfen kann. Heide Bergmann vom Leitungsteam der Ökostation Freiburg stellte Möglichkeiten vor, Heilkräuter bzw. Heilkräutergärten für die Umweltbildung zu nutzen (Link zu Heide Bergmanns Vortrag: www.oekostation.de/de/heilkraeutergarten/info-heilkraeuter.htm)

Arbeitsgruppe 4: „Umweltbildung braucht Partner“. Das Ergebnispapier nennt beispielhaft Partnerschaften, beschreibt Gewinn, Gefahren, Erfolgsbedingungen und Gründe für Misserfolge. Außerdem gab die Arbeitsgruppe Hinweise für die Kooperation örtlicher BUND-Gruppen mit der Volkshochschule.

Zur Arbeitsgruppe 5: „UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist eine Kriterienliste beigefügt, die folgende Frage zu beantworten versucht: Wann lässt sich bei einer Maßnahme der Umweltbildung von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sprechen? Gudrun Frank vom BUND Heilbronn-Franken berichtete über das BUND-Projekt „Natur hautnah“ (Link Natur hautnah: vorort.bund.net/heilbronn-franken/aktuell/aktuell_57/aktuell_236.htm)

Noch ein Hinweis: Es gibt eine ständige, landesweite BUND-Arbeitsgruppe Umweltbildung, die sich etwa vier Mal im Jahr trifft. Interessenten sind herzlich eingeladen. www.bund-bawue.de/themen-projekte/umweltbildung/arbeitsgruppe-umweltbildung



Foto: eyewire, Fotalia.com
Foto: Swetlana Wall, Foalia.com

Ihr Ansprechpartner:

Thomas Giesinger
Fon 07732 1507-26
thomas.giesinger@bund.net

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