"Fießers Erstling", "Roter Herbstkavill", "Fässlesbirne", "Gelbe Wadelbirne", "Ribston Pepping", "Maunzenapfel"... So bunt und vielfältig wie die Namen sind Aussehen, Geschmack und Verwendungsmöglichkeiten alter Apfel- und Birnensorten. Wirtschaftlich spielen die meisten jedoch schon lange keine Rolle mehr. Oft steht von einer alten Hochstammsorte nur noch ein knorriges Einzelexemplar auf einer Wiese oder am Wegrand. Viele Ortsverbände im BUND wollten diesem Verlust nicht tatenlos zu sehen.