Bedrohtes Kultur- und Naturerbe

Kein alltäglicher Anblick mehr: Dorf inmitten von Streuobstwiesen (Mössingen-Öschingen) © Dietmar Nill/linnea images

Weit verbreitet waren früher Grüngürtel um Dörfer und Städte. Die Steuobstwiesen lieferten Obst und Viehfutter und boten zugleich Schutz vor Wind und Trockenheit. Doch viele Baumwiesen mussten und müssen weichen - für Neubaugebiete, Straßen, Gewerbegebiete. Auch ist für viele Landwirte die zeitintensive Pflege der hochstämmigen Bäume längst nicht mehr rentabel. Viele setzen stattdessen auf Obstplantagen mit niederstämmigen Bäumen. Zeitweise wurde gar die Rodung ausgedehnter Streuobstflächen prämiert, so dass der Bestand an Hochstämmen seit Mitte des letzten Jahrhunderts an vielen Orten dramatisch zurückging. Auf den verbliebenen Streuobstwiesen sind die Bäume oft überaltert.

Der BUND kämpft für den Erhalt der Streuobstwiesen. Sie haben viele Funktionen und sind ein ein wichtiges Natur- und Kulturerbe unserer Heimat. Im Folgenden stellen wir die Artenvielfalt des Lebensraums Streuobstwiese vor. Dazu gibt es Porträts einiger Bewohner. Ein wichtiges Thema ist auch der Erhalt alter Sorten. Denn diese sind bestens an die jeweiligen Standortbedingungen angepasst und sind auch ein wichtiges Genreservoir für Sortenneuzüchtungen.

Zum Weiterlesen

Viel Interessantes und Wissenswertes zum Streuobstanbau (Entwicklung des Obstbaus, Bedeutung für den Artenreichtum, wirtschaftlicher Stellenwert) finden Sie auf auf der Homepage von Streuobst Bodensee und Streuobst Ravensburg, zusammengestellt von den BUND-Mitarbeitern Kai Steffen Frank und Uli Miller, gefördert von Plenum Westlicher Bodensee und Plenum Allgäu Oberschwaben.



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