Mit großem Einsatz

BUND Mitglieder übernehmen oft Verantwortung für Jahrzehnte. Dies gilt in besonderer Weise für Streuobstwiesen. Viele Gruppen leisten hier einen großen ehrenamtlichen Einsatz: Zugewachsene Wiesenstücke werden gerodet und entbuscht, alte Bäume zurückgeschnitten, junge neu gesetzt. Alle Bäume erhalten einen regelmäßigen, fachmännisch ausgeführten Obstbaumschnitt. Schädlingsbefall und Krankheiten werden behandelt. Für die ökologische Qualität der Wiese ist die regelmäßige Mahd und der Abtransport des Mähgutes unabdingbar. Und im Herbst ist Erntezeit! Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Nüsse, Quitten und Mirabellen werden gelesen und vermarktet oder weiterverarbeitet. Am Ende eines Obstbaumjahres wird vielleicht noch ein Apfelfest organisiert, wo der fruchtige Süßmost (Apfelsaft) oder der räße Moscht (Most) ausgeschenkt werden.

Gerade im Bereich der Vermarktung haben viele BUND-Gruppen Streuobstinitiativen gegründet oder sich regionalen Initiativen angeschlossen. Aufpreis-Modell heißt das Zauberwort, wodurch vielerorts die Bewirtschaftung der Hochstammbäume auch für Landwirte wieder rentabel geworden ist. 



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