Sie befinden sich hier:

Eine neue BUND-Ära: Projekte mit Weidetieren

Heckrind, Bild: BUND

In den vergangenen beiden Jahren ist aus der Ausnahme schon beinahe eine Regel geworden: Immer mehr BUND-Gruppen beginnen Projekte mit Weidetieren. Hier einige Beispiele:

  • Der BUND-Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg hat im Sommer 2003 die Beweidung mit Moorschnucken-Schafen auf den Weg gebracht. Mittlerweile sind es 90 Tiere. Sie sorgen dafür, dass Niedermoorflächen im Schwenninger Moos und Wiesenflächen nicht verbuschen. Ziel ist es ferner, Feuchtwiesenheu sinnvoll zu verwerten und eine bedrohte Haustierrasse zu erhalten.
  • Im Rahmen des PLENUM-Projekts Heckengäu erstellte der BUND-Regionalverband Nordschwarzwald in Zusammenarbeit mit der örtlichen BUND-Grupppe und der Schäfereigemeinschaft Mönsheim ein Beweidungskonzept für die 10 Hektar großen Wiesen am Berg Kalkofen in Mönsheim, Enzkreis. 25 Schafe der seltenen Skudden-Rasse sind bereits bei der Arbeit.
  • Der BUND Markdorf und die BUND-Hauptgeschäftsstelle Radolfzell-Möggingen lassen Feuchtflächen bzw. Wässerwiesen mit Heckrindern beweiden, da die Mahd der feuchten Wiesen auf Dauer nicht möglich ist. Die Tiere sind genügsam und wenig krankheitsanfällig. Sie ertragen sowohl Hitze als auch Kälte und leben das ganze Jahr über im Freien.
  • Der BUND Eppingen, Kreis Heilbronn, hat seit 2002 eine kleine Schafherde.
  • In Baiersbronn, Kreis Freudenstadt führen BUND-Mitglieder eigene Projekte zur Beweidung von Wiesenflächen mit einer kleinen Schafherde durch.

Bei den Beweidungsprojekten des BUND ist es in aller Regel nicht das Ziel, dass der BUND Tiere besitzt, sondern dass wir in Zusammenarbeit mit Landwirten oder Schäfern naturschutz-orientierte Beweidungsprojekte in Gang setzen, erleichtern, erweitern oder im Sinne des Naturschutzes verbessern.



Newsletter abonnieren

Ihr Ansprechpartner:

Kai-Steffen Frank
Fon 07732 1507-16
kai-steffen.frank@bund.net

Ihre Spende hilft

Suche

Metanavigation: