Sich öffnen und aufeinander zugehen

Namensspiele und Spiele, die erste Kontakte herstellen. Auch einsetzbar um festgefahrene Gruppenstrukturen aufzubrechen. 

Blick der Außerirdischen

Bei diesen Spielen können sich die Mitspieler kennen lernen und erste Kontakte herstellen.  Man kann mit ihnen auch festgefahrene Gruppenstrukturen aufbrechen.

  • Ort:  überall möglich
  • Material:  keines
  • Dauer:  etwa 5-10 Minuten 
  • Ziel:  Möglichst lange von KEINEM Mitspieler angeschaut zu werden
  • Durchführung: Kleine Geschichte als Vorbereitung (genial: Außerirdische sind auf unserem Planeten gelandet und haben unsere Augen zu Strahlenwerfern manipuliert...)
    Die Spieler stellen sich in einem engen Kreis auf. In festgelegter Reihenfolge, z.B. von links nach rechts, geben die Spielerinnen nach-einander immer zwei Kommandos: Schauboden oder Hochschau
    Bei „SCHAUBODEN“ schauen alle Mitspieler vor sich auf den Boden. Ruhe tritt ein und alle überlegen sich, wenn sie als Nächstes anschauen möchten. Nun ertönt das Kommando „HOCHSCHAU“, bei dem alle Mitspieler gleichzeitig den Kopf heben und die Augen unmittelbar auf die vorher ausgewählte Person richten. Sehen sich zwei Personen direkt in die Augen, scheiden beide aus (werden gelähmt und sinken nach hinten weg).
    Der Kreis verkleinert sich und das Spiel startet erneut, solange bis (bei einer ungeraden Restgruppe) eine Person übrig bleibt oder (bei gerader Teilnehmerzahl) die letzten beiden Spieler ein finales Duell austragen.

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Namensduell

  • Material:  Tuch, 2 Helfer
  • Vorbereitung: Die Namen der TN müssen schon etwas bekannt sein (sie wurden  zuvor auf ein Kreppband geschrieben und waren eine Zeit lang gut lesbar).
  • Durchführung: Es werden 2 gleich große Gruppen gebildet, die Gruppen haben anfangs noch einmal die Gelegenheit die Namen der anderen Gruppe abzufragen. Dann fällt der Vorhang (Ralf und Thomas haben ein Flexituch als Vorhang gespannt und mit den Füßen am Boden festgetreten – das andere Ende mit der Hand hochgezogen).
    Jede Gruppe entsendet einen Spieler vor die magische Wand. Sobald der Vorhang fällt, müssen die TN den Namen ihres Gegenübers sagen. Wer ihn zuerst richtig nennen kann, „gewinnt“ den Spieler der anderen Gruppe für seine eigene Mannschaft.  Gewonnen hat die Gruppe, die gegen Ende mehr Spieler aufweist.
    Es ist günstig das Ende anzukündigen ( noch 2 Durchgänge...)

    Achtung!: Die Spieler versuchen recht schnell, unter dem Tuch einen Blick auf die Socken oder Hose des nächsten Spielers zu werfen - auch der Hörsinn kommt zum Einsatz.

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Namensspiel mit geschlossenen Augen

  • Materialbedarf: 1 Tuch, notfalls Augenbinden
  • Durchführung: Alle Mitspieler laufen mit geschlossenen Augen vorsichtig durch den Raum. Sie dürfen die Arme ausstrecken und sobald sie auf ein Hindernis stoßen die Richtung ändern.
    Laufzeit etwa 15 Sekunden. Der Spielleiter nimmt einen Mitspieler heraus und versteckt ihn unter einem Tuch . Auf ein Signal hin bleiben alle wie angewurzelt stehen und dürfen nur! geradeaus schauen.
    Aufgabe: Die Gruppe soll herausfinden, wer unter dem Tuch liegt. Dazu dürfen sie sagen, wen sie sehen ( z.B. sagt Marietta "ich sehe Hannes, sieht jemand Diana?").
    Je nach Schwierigkeitsstufe darf der Blick nur geradeaus zeigen oder Fragen nur mit ja oder nein beantwortet werden.

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