Der BUND befürwortet den weiteren Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg, Deutschland und weltweit.Strom aus Windkraft hat die geringsten Erzeugungskosten und die kürzeste energetische Amortisationszeit. Gleichwohl gilt es auch bei der Windenergie die Kriterien der Nachhaltigkeit, des Natur- und Artenschutzes sowie des Umwelt- und Imssionsschutzes zu berücksichtigen.
In einem Hintergrundpapier zur Novelle des Landesplanungsgesetzes 2011 hat der BUND Eckpunkte für den Ausbau der Windenergie in Baden Württemberg festgelegt. Das Ziel der Landesregierung, durch die Windkraft bis 2020 mindestens 10 % der Bruttostromerzeugung bereit zu stellen, ist machbar.
Die im Sommer 2011 akualisierten BUND-Position Windenergie beschreibt die Rolle der Windenergie im Rahmen einer zukunftsfähigen Energiepolitik. Die großen Potenziale gilt es durch gezielte Regional- und Flächennutzungsplanung zu nutzen. Es gibt jedoch keinen Freibrief für die Windenergienutzung. In der BUND Position finden sich zahlreiche Kriterien, die die Nutzung der Windenergie in bestimmten Bereichen ausschließen oder einschränken. Trotzdem bleiben ausreichen Flächenpotenziale für die Windenergienutzung vorhanden.
Für die Akzeptanz der Anlagen ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein wesentlicher Faktor. Dies gilt sowohl für die Genehmigungspraxis der Anlagen, als auch die wirtschaftliche Teilhabe. Der BUND setzt sich dafür ein diese zu verbessern.