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Windräder werden finanziell nicht unterstützt

Subventionen wie für Atomkraft oder Steinkohle gab und gibt es für Windenergie-Anlagen nicht! Wohl aber viele falsche Gerüchte um hochsubventionierte Windräder.Windenergie kommt ohne Subventionen des Staates aus (mit Ausnahme von einigen wenigen Forschungsprojekten). Richtig ist nur, dass sie gefördert werden. Und zwar über das EEG. Dieses Gesetz sorgt dafür, dass sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auch in der Konkurrenz mit abgeschrieben Großkraftwerken lohnt und die Erneuerbaren ihren Anteil für den Klimaschutz leisten können.

Nach dem EEG müssen die Stromnetzbetreiber den Produzenten des Ökostroms festgelegte Tarife bezahlen. Die Netzbetreiber geben diese Mehrkosten an die VerbraucherInnen weiter. Ein durchschnittlicher Haushalt bezahlt dafür monatlich nicht einmal einen Euro. Ein Eis am Stiel weniger im Monat - das sollte einem das Weltklima wert sein.

Selbst die Europäische Kommission hat schon festgestellt, dass die in Deutschland praktizierte Einspeisevergütung durch das EEG keine Subvention ist. Dabei befasst sich die EU intensiv mit Subventionen in Deutschland. So mussten zum Beispiel insgesamt 3,557 Milliarden Euro an Steinkohle-Subventionen für 2002 erst von der EU genehmigt werden. Allein seit 1980 flossen ca. 100 Milliarden Euro Steinkohle-Subventionen in ein Produkt, das bereits seit etwa 1965 nicht mehr konkurrenzfähig ist. Und die Atomenergie belastet die Steuerzahler immer noch mit ca. 1 Milliarde Euro pro Jahr. (Die externen Kosten aus diesen Energieformen sind hierbei noch gar nicht eingerechnet.) Hinzu kommt zum Beispiel noch die Steuerbefreiung der Rücklagen der Atomindustrie von ca. 40 Milliarden Euro.

Lediglich durch das DtA- und KfW-Umweltprogramm können für Windkraftanlagen zinsverbilligte Darlehen beantragt werden. Ansonsten werden Investitionen in Windkraftanlagen wie alle anderen Wirtschafts-Investitionen behandelt.



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franz.poeter@bund.net

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