Sie befinden sich hier:

Sichere Versorgung ohne Kohle- und Atomstrom

Ein einfaches weiter so wie bisher reicht nicht, um die drohenden Auswirkungen des Klimawandels abzuwenden. Die in Karlsruhe und Mannheim geplanten Steinkohlekraftwerk sind der falsche Weg.

Aus den Kraftwerken der Energieversorger wird die größte Menge des Treibhausgases Kohlendioxid freigesetzt. Da viele Kraftwerke schon sehr lange betrieben werden, steht nun eine Erneuerung der Stromproduktionsstätten an. Bisher stehen in Deutschland sechs der zehn größten Dreckschleudern innerhalb der EU, wie eine Erhebung des Öko-Instituts zeigt. Anstatt nun in Zukunftstechnologien zu investieren, setzen die Stromkonzerne weiterhin auf die Uralttechnik und versprechen, diese irgendwann als CO2-freie Kraftwerke nachzurüsten. Ob diese Technik großflächig funktioniert, ist allerdings fraglich. Unbestritten ist dagegen, dass sie viel Energie benötigt. Der Wirkungsgrad sinkt und die Lagerproblematik wird auf künftige Generationen verschoben.

Hinzu kommt, dass nicht nur bestehende Kapazitäten erneuert werden. Auch die Kraftwerksleistungen – und damit auch die Emissionen – werden vergrößert.  Nur so rechnet sich der Neubau. Mit den Großkraftwerken versuchen die Energieversorger die bestehenden zentralen Strukturen und damit ihre Macht zu sichern. Dabei sind die nachhaltigen Alternativen längst bekannt. Viele Konzepte und Studien belegen, dass eine sichere Energieversorgung ohne Kohle- und Atomstrom möglich und nötig ist. 

Fakten, Argumente und Handlungsbeispiele – hier in Baden-Württemberg und darüber hinaus – bietet der aktuelle Klimaexpress, der auch als gedrucktes Exemplar bestellt werden kann bei:

BUND Service GmbH
Mühlbachstr. 2
78315 Radolfzell-Möggingen
Fon 07732 15070
bund.moeggingen@bund.net



Ihr Ansprechpartner:

Franz Pöter
Fon 0711 620306-16
franz.poeter@bund.net

Mit der Kraft Ihrer Kohle gegen Kohlekraft: Spenden Sie jetzt an den BUND!

Suche

Metanavigation: