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Energiesparlampen…

…sind viel teurer als Glühlampen.
Energiesparlampen sind beim Kauf tatsächlich teuerer als Glühlampen, obwohl ihr Preis in den letzten Jahren deutlich gesunken ist. Wenn man jedoch die längere Lebenszeit und die viel geringeren Betriebskosten beachtet, sind Energiesparlampen unterm Strich viel billiger. Man spart zum Beispiel bei einer 20 Watt-Energiesparlampe, die ca. 10.000 Stunden leuchtet und etwa 8 Euro kostet, im Vergleich zu einer Glühlampe, die 1.000 Stunden leuchtet und 1 Euro kostet, bereits in der Anschaffung 2 Euro - über die gesamte Betriebsdauer allerdings zusätzlich ca. 175 Euro.

Tipp: Qualitätsprodukte zu kaufen lohnt sich. Folgen Sie Empfehlungen von Warentests.

…haben ein unangenehmes kaltes Licht.
Früher gab es Energiesparlampen nur mit einem recht kalten Licht. Mittlerweile
besitzen die meisten Modelle jedoch unterschiedliche Lichtfarben und –spektren.
Mit „warmweiß“ oder „extra-warmweiß“ erscheinen die Lampen nun in einem viel wärmeren Licht und sind vom dem einer Glühbirne fast nicht mehr zu unterscheiden.

…gehen bei häufigem Ein- und Ausschalten schnell kaputt.
Durch häufiges An- und Ausschalten wird die Lebensdauer von Energiesparlampen
nicht mehr verkürzt. Hier machen sich insbesondere die Qualitätsprodukte
bezahlt. Häufige Schaltzyklen machen hochqualitativen Lampen mit elektronischem Vorschaltgerät und Vorheizfunktion nichts mehr aus. Auch bei
vielmaligem An- und Ausschalten liegen die Lebenszeiten bei über 10.000
Stunden. Billigprodukte versagen bei häufigem Schalten jedoch trotzdem oft.

Tipp: Zwischen dem Ein- und Ausschalten sollten mindestens 2 Minuten vergehen.

…flimmern lästig.
Das menschliche Auge nimmt Schwingungen bis zu 60 Hertz wahr. Da Energiesparlampen mit Vorschaltgerät mit einer Frequenz von mehr als 40.000 Hertz leuchten, ist das Flimmern nicht mehr zu erkennen. Es kann allenfalls zum Ende der Lebensdauer der Lampe vorkommen.

…sind giftig.
Alle Leuchtstofflampen enthalten eine geringe Menge an Quecksilber, die durch europäische Richtlinien jedoch auf maximal 5 mg begrenzt wird. Die meisten Energiesparlampen enthalten 3 mg. Quecksilber ist für Mensch und Umwelt eine hochgiftige Substanz und insbesondere für Kinder uns Schwangere gefährlich. Im normalen Betrieb geben die Lampen jedoch kein Quecksilber ab und sind ungefährlich, nur wenn sie zerbrechen tritt Quecksilber aus. Von einzelnen Herstellern werden Modelle angeboten, bei denen dieses Risiko geringer ist. Sie verwenden anstelle von Quecksilber Amalgam, das beim Zerbrechen im kalten Zustand nicht verdampft.

Tipp: Falls eine Lampe zerbricht: Kinder und Haustiere von der „Unfallstelle“ fernhalten, 15 Minuten den Raum gut durchlüften und nicht betreten. Die Bruchstücke nicht direkt berühren, sondern mit Klebeband oder festem Papier aufnehmen und mit einem feuchten Tuch nachwischen.

…nicht so energiesparend wie Halogenlampen.
Eine 50 Watt Halogenlampe hat zwar eine 50 Prozent höhere Lichtausbeute als eine gleich helle Glühlampe, im Verbrauch ist sie aber dreimal schlechter als eine entsprechende Energiesparlampe.

…kann man nicht dimmen.
Es gibt spezielle Energiesparlampen, die sich auch dimmen lassen. Diese
sind speziell gekennzeichnet. Normale Energiesparlampen sind hingegen nicht für Dimmschalter geeignet. Einige Fabrikate lassen sich aber einfach über mehrmaliges Betätigen des Lichtschalters in verschiedene Helligkeitsstufen schalten und bieten somit sogar mit einem einfachen Lichtschalter die Möglichkeit, die Helligkeit zu regulieren.

…sehen furchtbar aus.
Der ersten Generation von Energiesparlampen sah man sofort an, dass es sich um solche handelte. Inzwischen gibt es viele verschiedene Modelle auf dem Markt: von der klassischen Glühbirnenform, über die kleine Kerzenform bis hin zu Strahlern, Reflektoren und sogar Halogenstrahlern. Energiesparlampen lassen sich also kaum mehr von Glühbirnen unterscheiden.

…erzeugen elektromagnetische Felder.
Wie andere elektrisch betriebene Geräte erzeugen sowohl herkömmliche Glühlampen als auch Kompaktleuchtstofflampen magnetische und elektrische Felder im niederfrequenten Bereich. Die Feldstärke der Energiesparlampe  unterscheidet sich beim Gebrauch im Nahbereich (z.B 30 cm) nicht von der Feldstärke der Glühbirne und ist vergleichbar mit Haushaltgeräten, wie Fön, Handmixer oder Bügeleisen. Laut Bundesamt für Strahlenschutz überschreiten die elektrischen und magnetischen Felder die internationalen Grenzwerte nicht.

Tipp: Wenn sie im Hinblick auf "Elektrosmog" vorsichtig sein möchten, sollten Sie Energiesparlampen nicht über längere Zeit direkt neben sich betreiben, sondern in einem Abstand von etwa einem halben Meter. Bisher gibt es keinen Nachweis für gesundheitliche Schädigung durch ihre elektromagnetischen Felder.

… sind Sondermüll.
Energiesparlampen sind kein Sondermüll und können wieder recycelt werden. Da sie umweltschädliches Quecksilber enthalten ist es wichtig, die Lampen keinesfalls über Hausmüll oder Altglas zu entsorgen, sondern sie separat zu sammeln und bei kommunalen Sammelstellen, Recyclinghöfen oder beim Schadstoffmobil abzugeben.



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