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Jetzt wird Energie gespart

Bild: Pixelio.de
Energiesparlampe versus Glühbirne

Acht bis zwölf Prozent des Stromverbrauchs eines deutschen Haushalts gehen auf das Konto von Licht und Lampen, insgesamt verbraucht Beleuchtung 15 Prozent des gesamten Stroms. Hier kann und muss Energie eingespart werden. Nach der EU-Ökodesign-Richtlinie vom 18.März 2009 wird den herkömmlichen Glühlampen über 25 Watt nach und nach der Zugang zum EU-Markt verwehrt. Experten erwarten dadurch eine jährliche Energieeinsparung von etwa 40 TWh EU-weit. Handelt es sich hier um ein sinnvolles Verbot?   10 Vorurteile zur Energiesparlampe.

Die Kompaktstofflampe - im Volksmund auch als Energiesparlampe bezeichnet - ist deutlich energieeffizienter als die herkömmliche Glühlampe. So spart man beispielsweise beim Verwenden einer 20 Watt Energiesparlampe im Vergleich zu einer 100 Watt Glühbirne 80 % Strom ein und das bei vergleichbarer Helligkeit.  Zudem haben gute Energiesparlampen eine 10-mal längere Lebensdauer, sodass sich auch die höheren Anschaffungskosten rechnen. Es handelt sich hier also um eine Maßnahme, die sowohl die Haushaltskasse entlastet, als auch die Umwelt schont, denn Energieeinsparung bedeutet gleichzeitig Einsparung von Kohlendioxid.  Damit dieses Einsparungspotential stärker genutzt wird, ist das Glühlampenverbot sinnvoll und energiepolitisch notwendig – also ein Schritt in die richtige Richtung.
Denn die Steigerung der Energieeffizienz ist neben dem Ausbau erneuerbarer Energien eine wesentliche Säule zur Erreichung der Klimaschutzziele und eine generelle Strategie der nachhaltigen Entwicklung.

Aus einer eingehenden Analyse der Gesundheits- und Umweltfolgen von Energiesparlampen geht jedoch hervor, dass die unverzichtbare Steigerung der Energieeffizienz derzeit noch nachteilige Auswirkungen auf die Umwelt hat. Der BUND fordert daher weitere technische Entwicklungen und ergänzende Regelungen, die diese Auswirkungen begrenzen.

In der BUND - Informationsbroschüre Energiesparlampen finden Sie Hintergründe, Tipps und konkreten Forderungen



Ihr Ansprechpartner:

Franz Pöter
Fon 0711 620306-16
franz.poeter@bund.net

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