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Bild: BUND
BUND-Landesdelegiertenversammlung

Atomare Risiken, Krieg um Öl, Klimakatastrophen, wirtschaftliche Verwerfungen… Unsere Energieversorgung ist nicht nachhaltig. Sie basiert in Baden-Württemberg weiterhin

  • fast ausschließlich auf fossilen Energieträgern,
  • überwiegend auf importierten Energieträgern (derzeit zu über 97 Prozent)
  • auf der Vererbung von Atommüll und anderen Strahlenrisiken an künftige Generationen,
  • auf dem Raubbau von Bodenschätzen (Öl, Kohle, Uran, Gas) in Deutschland und anderen Ländern (z. B. Braunkohletagebau in Garzweiler),
  • auf der Zerstörung des weltweiten Klimas durch einige wenige Länder.

Die Delegierten des BUND-Landesverbandes haben deshalb beschlossen, dass der BUND sich dem Schwerpunkt "Energie und Klimaschutz" widmen wird. Im Fokus steht dabei vor allem die künftige Stromerzeugung - ohne Atomenergie und mit möglichst wenig fossilen Energien.

Mit dem Fahrplan Energiewende zeigt der BUND, wie eine zukunftsfähige Energieversorgung aussieht und welche Weichen gestellt werden müssen. Die wissenschaftliche Studie zeigt, Atomkraftwerke sind ebenso wie Neubauten von Kohlekraftwerken überflüssig. Im Interview mit dem Staatsanzeiger vom 16. Januar 2009 wird die Broschüre vorgestellt.

Sie wollen Energie sparen, brauchen aber noch einige Tipps dazu? Informieren Sie sich bei unseren umfassenden Verbrauchertipps.

Das Land Baden-Württemberg hat sich für die Jahre 2000 -2010 nur das Ziel gesetzt, die Erzeugungskapazitäten im Stromsektor erneuerbarer Energien zu verdoppeln. Der BUND ist ehrgeiziger: Von 2001 bis 2006 will er sein Engagement für umweltschonende Stromerzeugung verdoppeln. Der Ist-Zustand wurde 2002 erhoben und unter dem Titel "Der BUND steckt voller Energien" dokumentiert. Die Veröffentlichung dient als Leitfaden und Anreiz zur Verwirklichung weiterer Projekte in unseren Städten und Gemeinden. Der BUND Fahrplan Energiewende für Baden-Württemberg zeigt den Weg für eine moderne Energieversorgung auf: Zum Beispiel mit Windenergie, nachhaltiger Biomasse und dem BUND-Regionalstrom. Auch Kommunen haben viele Möglichkeiten, um Energie einzusparen.

Wichtige Bausteine des BUND-Schwerpunkts "Klimaschutz und Energie" sind modellhafte Aktionen der Gruppen vor Ort. Es gibt bereits viele BUND-Kraftwerke im Land: Solardächer, Wasserkraftanlagen, Windräder und Biomasseanlagen vom BUND oder mit BUND-Beteiligung. Der BUND berät und unterstützt, macht Werbung für Ökostrom-Angebote, sucht Mitstreiter für neue Kraftwerke, verhandelt und vermittelt. Welche Vielfalt, welchen Ideenreichtum es im Verband gibt, illustrieren die lokalen Energieprojekte.

 

 



Ihr Ansprechpartner:

Franz Pöter
Fon 0711 620306-16
franz.poeter@bund.net

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