Auch wenn Gefährdungen von vielen Seiten drohen: Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist aus Sicht des BUND eine riesige Chance für die Zukunft – nicht nur für den Naturschutz im Land, sondern auch für eine nachhaltige Regionalentwicklung der Mittleren Alb.
Bei der unter Regie des so genannten „Start-Teams“ des Biosphärengebietes erarbeitete umfangreiche Antrag zur Anerkennung des Gebietes durch die UNESCO hat der BUND Sachverstand und Ortskenntnisse eingebracht. In enger Zusammenarbeit mit den anderen Naturschutzverbänden setzte und setzt sich der BUND in einer Vielzahl von Gesprächen mit Behörden und Politikern, bei Veranstaltungen und durch Öffentlichkeitsarbeit dafür ein, dass das Biosphärengebiet den Standards des deutschen UNESCO-MAB-Komitees („Man and the Biosphere“) entspricht. Der BUND bedauert, dass bis zur Anerkennung durch die UNESCO eine forstwirtschaftliche Nutzung der Kernzonen möglich ist. Wir sind jedoch wachsam, da diese Ausnahmeregelung bereits von etlichen Grundbesitzern für großflächige Rodungen der zukünftigen Urwälder ausgenutzt wurde.