Der BUND plädiert dafür, die bisherige traditionelle Hütehaltung mit Schafen beizubehalten. Wir befürchten, dass die Anzahl der Schafe je Flächeneinheit die ökologischen Grenzen überschreitet und lehnen deshalb eine Zufütterung vehement ab. Eine Koppelhaltung der Schafe sollte sich auch künftig auf die ausgewiesenen Pferchäcker beschränken.
An einzelnen, für Großherden ungünstigen Stellen lässt sich eine Verbuschung feststellen. Um zu verhindern, dass ökologisch wertvolle Waldeinbuchtungen und Nischen verloren gehen, sollten kleinere Flächen durch Beweidung und bei Bedarf mechanisch gepflegt werden.
Eine Düngung von Wiesen und Weideflächen, wie bereits mehrfach zu beobachten war, darf nicht mehr erfolgen, zumal es nach wie vor hohe Stickstoffeinträge aus der Luft gibt und zahlreiche Flächen im Platz der Wasserschutzzone II entsprechen.
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