Bewahren und Entwickeln

Exkursion, Bild: Barbara Lupp

Der BUND sieht das Biosphärengebiet Schwäbische Alb als große Chance für den Naturschutz, aber auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. So soll die einzigartige Kulturlandschaft dieses süddeutschen Mittelgebirges bewahrt werden. Dazu gehören die Streuobstwiesen im Albvorland, die Hang- und Schluchtwälder am Albtrauf und in den Seitentälern, die traditionelle Hutelandschaft des ehemaligen Truppenübungsplatzes, Wacholderheiden, Magerrasen, Wiesen, Ackerflächen und Wälder auf der Albhochfläche und der Abdachung der Alb zur Donau hin.

Diese Lebensräume sind nicht in einem „paradiesischen Urzustand“. Sie haben sich über Jahrhunderte durch die Wechselwirkung von menschlicher Besiedlung und Nutzung gebildet. Im Biosphärengebiet wird dieser Zustand nicht konserviert – Ziel ist vielmehr, dass sich Mensch und Natur im Einklang weiter entwickeln. Dies geschieht durch nachhaltige Wirtschaftsformen. Die Erfahrung aus bereits bestehenden Biosphärenreservaten zeigt, dass beispielsweise durch die Nutzung und den Verkauf regionaler Produkte aus nachhaltiger Erzeugung Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen werden können. Die Auszeichnung als "UNESCO-Biosphärenreservat" wirkt zudem anziehend auf Touristen und Besucher, wovon die regionale Gastronomie, Handel, Handwerk, Land- und Forstwirtschaft profitieren können.



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