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Erfolgreiche Lobbyarbeit

Bild: Günter Künkele, © Silberburgverlag

Viele Jahre lang hat der BUND für ein Großschutzgebiet in Baden-Württemberg gekämpft. Eine einmalige Chance bot sich, als Ende 2005 auf dem Truppenübungsplatz Münsingen Panzer und Soldaten endgültig abzogen. Auf Drängen von Natur- und Umweltschützern ergriff das Land unter Ministerpräsident Oettinger die Chance und machte den Weg frei für das „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Es ist das erste Großschutzgebiet in Baden-Württemberg und soll demnächst als UNESCO-Biosphärenreservat  anerkannt werden. Herzstück des Gebietes ist der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen: Während des gut 100 Jahre militärischen Übungsbetriebes blieb hinterm Stacheldraht eine einzigartige Kulturlandschaft mit einer hohen Artenvielfalt erhalten - zum Teil trotz, zum Teil gerade aufgrund der militärischen Nutzung. Die extensive Beweidung mit Schafen, aber auch die Befahrung mit Panzern und die durchgeführten Schießübungen bewahrten das besondere Gepräge der Landschaft.

 

2008 hat der BUND Landwirtschaftsminister Peter Hauk darauf hingewiesen, dass das einmalige Natura-2000-Gebiet gefährdet ist. Die einmalige historische Natur- und Kulturlandschaft muss nicht nur aus naturschutzrechtlichen Gründen erhalten bleiben. Das Gebiet hat auch eine früh- und militärgeschichtliche Bedeutung, der Landesdenkmalrat betrachtet den ganzen Platz als Denkmal.

Vor diesem Hintergrund hat der BUND sechs Forderungen aufgestellt.

 

Wo liegt das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, was ist überhaupt ein Biosphärenreservat (so die internationale Bezeichnung), was ist  "typisch Alb" und welche Rolle spielt der BUND im Biosphärengebiet?  Ansprechpartner, Links und weitere Hinweise finden Sie unter Service



Foto: eyewire, Fotalia.com
Foto: Swetlana Wall, Foalia.com

Ihre Ansprechpartnerin:

Barbara Lupp
Fon 07071 94388-5
bund.neckar-alb@bund.net

Ihr Ansprechpartner:

Ralf Stolz
Fon 0731 66695
bund.ulm@bund.net

Naturerbe Truppenübungsplatz

Die Fotos unseres BUND-Mitglieds Günter Künkele sind aus diesem Buch des Silberburg-Verlags entnommen.

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